"ATV steht 2017 für Abnehmen, Testen und Verl...
 

"ATV steht 2017 für Abnehmen, Testen und Verlieben"

Der österreichische Privatsender gibt Einblick in seine Programmpläne für die nächsten zwölf Monate und stellt seinen Sender ATVsmart vor.

Während PULS 4 und IP Österreich das Programm seiner Sender bereits im September vorgestellt haben, gab am Dienstag dann auch ATV Einblick in seine Programmpläne für die nächsten zwölf Monate. Zudem stellte ATV seinen neuen Sender ATVsmart vor, der am 27. Oktober an den Start geht.

Neun neue Eigenproduktionen

"ATV steht 2017 für Abnehmen, Testen und Verlieben", war das Motto der diesjährigen Programmpräsentation. Auftrumpfen will ATV demnächst nämlich mit diesen Eigenproduktionen: In "Der Speck muss weg" werden Übergewichtige beim Abnehmen betreut und begleitet. Der Experte für Steinzeiternährung Markus Stark, der Kardiologe Christopher Wolf und der Personal-Trainer Christopher Frank helfen den Übergewichtigen zu einem gesünderen Leben. In "Manieren statt Blamieren" zeigen Comedian Christoph Fälbl und Moderator Andi Moravec was im Alltagsleben schief gehen kann, wenn die Benimmschule versagt. Fälbl ist dabei für Fauxpas zuständig, Moravec die moralische Instanz. Actionreich soll es bei Reportagen wie "Die Flugretter" oder "Bereitschaftspolizei" werden - hier begleitet ATV Ärzte, wenn sie zu ihren Einsätzen fliegen und Polizisten bei ihren Großeinsätzen. Ermittlungsarbeit und Spurensicherung stehen bei "Die Kriminalpolizei" im Mittelpunkt, in "Taxler der Stars" werden Promis zu ihren Auftritten chauffiert und in "Generation Zukunft" analysiert Jugendforscher Philipp Ikrath Teenager von heute. Und in der Vorweihnachtszeit heißt es "Kekserlzeit - Backen mit den Stars". In fünf Folgen backen hier Promis ihre Lieblingskekse gemeinsam mit Zuckerbäckerin Christine Egger.

Während Günther Nussbaum in "Pfusch am Bau" bereits seit Jahren den Pfusch aufgedeckt, zeigt er künftig in "Kein Pfusch am Bau", wie man ihn verhindert. Neben "Pfusch am Bau" werden unter anderem "Bauer sucht Frau" und "Wirt sucht Frau" mit Arabella Kiesbauer, "Der große Österreich-Test" mit Andi Moravec und "Autorevue TV" mit Christian Clerici weitergeführt.

ORF-ähnliches Nachrichtenformat

Im Nachrichten- und Infobereich setzt man mit "ATV Aktuell" und "ATV Aktuell - Das Wichtigste vom Tag" auf Altbewährtes. Neu ist "ATV Aktuell 100", ein Nachrichtenformat, das seit Anfang September täglich samt Untertitelung auf Facebook ausgespielt und auch im TV zu sehen ist - der ORF launchte mit der "ZIB 100" bereits im April ein ähnlich konzipiertes Nachrichtenformat. Martin Thürs "Klartext" startete am Montag in die 5. Staffel und wird auch im Jahr 2017 produziert werden. Unter den Free-TV-Premieren fürs neue Programmjahr befinden sich Blockbuster wie "Inherent Vice - Natürliche Mängel", "The Last Witch Hunter" und die Neuverfilmung von "Poltergeist". Mit "Lucifer" und "Mike & Molly" gehen auch zwei neue Serien an den Start. Zudem starten "Hubert und Staller", "Downton Abbey" und "Criminal Minds" in eine neue Staffel.

Last but not least: ATV2 ändert ab November sein Programmschema. Die Eigenproduktionen wandern vom Sonntag auf den Dienstag. Dafür werden zur Primetime am Sonntag Serien-Premieren fürs junge Publikum ausgestrahlt.

ATVsmart startet mit 100 Formaten

Im Rahmen der Programmpräsentation stellten ATV-Geschäftsführer Martin Gastinger und ATV-Verkaufschefin Ina Bauer auch den neuen Sender ATVsmart vor. Bereits im Jahr 2014 hat Gastinger angekündigt, neben ATV und ATV2 einen dritten Sender starten zu wollen. Jetzt ist es soweit: ATVsmart wird am 27. Oktober starten. Bei ATVsmart handelt es sich, der Name lässt es ja schon vermuten, um keinen klassischen linearen TV-Sender, sondern um eine kostenlose VoD-Plattform, die auf allen Endgeräten abrufbar sein wird. "Der neue Sender ist die konsequente Fortführung der Strategie, die exklusiven ATV-Inhalte auf einer Vielzahl von Plattformen zu verbreiten und somit unsere TV-Marken effizient zu verlängern", sagt Ina Bauer.

Zum Start werden knapp 2.000 Folgen von über 100 Formaten abrufbar sein - zur Auswahl stehen über 30 Kategorien. Auf ATVsmart werden nicht nur Produktionen aus der Vergangenheit, sondern auch alle aktuellen nach linearer Ausstrahlung zu finden sein. Weiters werden die beliebtesten Videos sowie Empfehlungen der Redaktion angezeigt. Eine personalisierte Merkliste steht registrierten Nutzern ebenfalls zur Verfügung und synchronisiert sich über alle Endgeräte hinweg. Die nächste Ausbaustufe von ATVsmart sieht bis Ende 2017 TV-, Tablet- und mobile Apps vor. Empfangbar sein wird ATVsmart über Kabel, Satellit und Antenne. "ATVsmart ist das erste österreichische Netflix ohne Bezahlung", sagt Martin Gastinger. Das Angebot werde ihm zufolge deswegen kostenlos gehalten, weil er nicht glaube, dass Paygates funktionieren würden. Finanzieren soll sich ATVsmart ausschließlich über Werbung.
stats