ATV: Ab Juli kostensparendes Programmschema
 

ATV: Ab Juli kostensparendes Programmschema

ATV-Geschäftsführer Tillmann Fuchs gab heute Änderungen im ATV-Programmschema ab 1. Juli bekannt.

Wie ATV-Geschäftsführer Tillmann Fuchs heute mitteilte, wird es beim österreichischen Privat-TV-Sender ab 1. Juli zu Änderungen im Programmschema kommen. Möglich sei das durch eine Kooperation mit dem zum Kloiber-Imperium zählenden Sender Tele5. "Diese Synergien in der Konzernstruktur sind nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sondern ermöglichen es uns, zu neuen Programmteilen zu kommen und so unser eigenes Programmschema zu optimieren. Darin sehen wir eine weitere Aufwertung der Fiction-Schiene bei Weiterführung unserer erfolgreichsten Eigenproduktionen", so der ATV-Chef, der kürzlich nach Verhandlungen mit Tele5-Geschäftsführer Jochen Kröhne zu einer entsprechenden Vereinbarung gekommen ist.



Die Eigenproduktionen von ATV, wie etwa die tagesaktuellen Nachrichten "ATV-i" um 18.30 Uhr, das Society-Magazin "Hot Shots", sowie das tägliche Boulevardmagazin "Check it", und die Flirtshow "Street Flirt" bleiben am gleichen Sendeplatz. Auch am Hauptabend wird ATV weiterhin mit seinem bewährten Film- und Serienangebot antreten.



Diese Vorgangsweise wurde mit den Aktionären von ATV abgestimmt. Fuchs: "Die Gesellschafter haben dies einstimmig beschlossen und ausdrücklich begrüßt. Sie stehen ohne Einschränkung weiterhin zur Fortentwicklung von ATV".



Zum laufenden Verfahren im Zusammenhang mit den für einen terrestrischen Start erforderlichen ORF-Sendeanlagen meint ATV-Geschäftsführer Fuchs: "Wir werden sicher nichts überstürzen und warten jetzt einmal den vertragsersetzenden Behördenbescheid ab. Für uns geht es um eine sachgerechte, faire Lösung". Schließlich laufe die Lizenz für ATV über zehn Jahre, da dürfe es auf ein paar Wochen auf oder ab nicht ankommen, um die bestmöglichen Konditionen sicherzustellen, so Fuchs.



Als "völlig absurde und in geschäftsschädigender Absicht gezielt fortgesetzt verbreitete Fehlinformation" bezeichnete Fuchs die von TV-Media kolportierte Ansicht, ATV könne seine rechtskräftig zugeteilte Lizenz verlieren, sollte das Programm nicht bis Mai 2003 terrestrisch auf Sendung gehen. "Das Privat-TV-Gesetz ist in diesem Punkt eindeutig. Die Lizenz könnte uns nur entzogen werden, wenn wir die Ausstrahlung schuldhaft verzögern. Das kann bei ATV wohl kaum der Fall sein, da unser Starttermin ja durch das Verfahren von der KommAustri) und nicht von uns festgelegt wird", schloss Fuchs.

(max)

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