ARD und ZDF wollen, Kirch nicht
 

ARD und ZDF wollen, Kirch nicht

ARD und ZDF wollen nun doch noch einmal über die TV-Rechte für die Fußball-WM 2002 und 2006 verhandeln, Rechteinhaber Kirch eher nicht.

Die Fernsehrechte für die Fußballweltmeisterschaften sind in Deutschland mittlerweile zur Staatsangelegenheit geworden, denn in die Verhandlungen hat sich nun auch Innenminister Dr. Otto Schily eingeschaltet. In verschiedenen Interviews gegenüber Nachrichtenagenturen, TV-Sendern und Printmedien setzte sich Schily für eine Übertragung der Spiele in den öffentlich-rechtlichen Sender ein.



Inzwischen haben sich ARD-Chef Fritz Pleitgen und NDR-Intendant Jobst Plog für weitere Verhandlungen mit dem Rechteinhaber, der KirchGruppe, ausgesprochen. Die Gespräche über die TV-Rechte zu den Fußball-Weltmeisterschaften 2002 und 2006 seien am vergangenen Dienstag (20. Februar) abgeschlossen worden, bekräftigte Hartmut Schulz, Sprecher der Kirch-Gruppe, in München. (as)

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