ARD-Reform: Fusion der Sendeanstalten geplant
 

ARD-Reform: Fusion der Sendeanstalten geplant

ARD/Max Kohr
ARD-HAUPTSTADTSTUDIO BERLIN,
Aussenansicht des Hauptstadtstudios in Berlin bei Nacht.
© ARD/Max Kohr, honorarfrei - Verwendung nur im o.g. Zusammenhang bei Nennung Bild: "ARD/Max Kohr", (S2), ARD-Hauptstadtstudio, Kommunikation. Telefon (030) 2288-1101
ARD-HAUPTSTADTSTUDIO BERLIN, Aussenansicht des Hauptstadtstudios in Berlin bei Nacht. © ARD/Max Kohr, honorarfrei - Verwendung nur im o.g. Zusammenhang bei Nennung Bild: "ARD/Max Kohr", (S2), ARD-Hauptstadtstudio, Kommunikation. Telefon (030) 2288-1101

Die ARD erwägt nun einen Umbau und die Zusammenlegung mehrerer Rundfunkanstalten. Der erste Reformschritt soll Kosteneinsparungen bringen.

"Wir stehen vor einem tiefgreifenden Reformprozess", sagte ARD-Chefin Karola Wille in der Freitagsausgabe der "Bild"-Zeitung. Wille sprach vom "größten Reformprogramm" in der Geschichte der ARD. Der Grund für die Veränderung sei der, dass sich die Sendergruppe verändern müsse.

Konkret steht noch nicht genau fest, wer mit wem fusioniert werden solle, berichtet "Bild". Aber: Radio Bremen soll einer ARD-Nord mit dem NDR zugeschlagen werden und der RBB aus Berlin und Brandenburg werde Teil der ARD Ost mit dem MDR.

Erster Reformschritt

Die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist mit acht Milliarden Euro jährlich immer teurer. Deshalb sollen in einem ersten Schritt Kosten gespart werden - vor allem in den Bereichen Technik und Verwaltung.

Erste Ergebnisse können wohl im September 2017 erwartet werden.
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