APA gegen pte-Vorwürfe
 

APA gegen pte-Vorwürfe

Der Mediendienst Pressetext titelte gestern "APA bringt Staat um viele Millionen" - die APA weist diese Kritik scharf zurück.

Die Geschichte "APA bringt Staat um viele Millionen", die am 17. August von Presstext (pte) veröffentlicht wurde, wird von der Austria Presse Agentur (APA) zurück gewiesen. Der pte-Artikel handelt davon, dass sich die APA durch die Nicht-Anstellung von freien Mitarbeitern pro Jahr 1,5 Millionen Euro erspart hätte und damit über 15 Jahre 23 Millionen Euro in den eigenen Taschen geblieben wären. Damit wirft pte der APA vor hundert Mitarbeiter zu Unrecht in freien Dienstverhältnissen zu halten. In einer heutigen Meldung wehrt sich die APA gegen diese Behauptungen: Die APA beschäftige freie Mitarbeiter nach "in Medienunternehmen gängigen Rahmenbedingungen". Zudem wurde das Unternehmen "regelmäßig hinsichtlich Sozialversicherungsabgaben geprüft". Erst in den vergangenen Woche sei eine solche Prüfung abgeschlossen worden.







In der schriftlichen APA-Darstellung von gestern Abend heißt es: "Wie bei solchen Prüfungen üblich, gibt es einen Ermessensspielraum, was als freies Dienstverhältnis gesehen wird und was nicht. Entsprechende Beurteilungen wurden von der Gebietskrankenkasse vorgenommen und mit der APA-Geschäftsführung besprochen. Aufgrund genereller strategischer Überlegungen der APA sowie aus Basis dieser Prüfungsergebnisse werden in den kommenden Wochen zwischen 20 und 30 freien Mitarbeitern Dienstverträge angeboten werden". 







Für die Angriffe von pte hat die APA kein Verständnis: "Die Aussage, dass die APA den Staat um viele Millionen bringt ist falsch, die Zahlenspiele, die pressetext vornimmt, sind absurd. Diese erneuten Unterstellungen sind im Zusammenhang mit den permanenten Versuchen von pressetext zu sehen, der APA mit allen Mitteln am Zeug zu flicken. Der Markt hat sich seine Meinung dazu schon lange gebildet", so die APA-Geschäftsführung.







(Quelle: APA)
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