APA-Chef wird Präsident der EANA
 

APA-Chef wird Präsident der EANA

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Europas Nachrichtenagenturen setzen Peter Kropsch an die Spitze

Peter Kropsch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Austria Presse Agentur (APA), ist neuer Präsident der europäischen Nachrichtenagenturen. Am Freitag wurde er von der Generalversammlung der European Alliance of News Agencies, kurz EANA, für zwei Jahre in dieses Amt gewählt. Kropsch tritt damit die Nachfolge des finnischen Agenturchefs Mika Pettersson an. Der gebürtige Oberösterreicher ist seit 1996 in verschiedenen Positionen innerhalb der APA tätig. Seit 2000 ist er Mitglied der APA-Geschäftsführung, seit 2009 deren Vorsitzender. Kropsch ist zudem Mitglied des Verwaltungsrates der Schweizer Bildagentur Keystone AG.

"In den kommenden Jahren werden große Herausforderungen, aber auch Chancen auf die Nachrichtenagenturen zukommen", sagte Kropsch. Die EANA werde als wesentliche Plattform ihren Mitgliedern Know-how und Best-Practice-Beispiele vermitteln, um diesen tiefgreifenden Wandlungsprozess bestmöglich zu bewältigen.

Neu in den Vorstand der Allianz gewählt wurden Jiri Majstr, Chief Executive Officer (CEO) der CTK - Czech News Agency, sowie George Penintaex, CEO der zypriotischen CNA. Dem EANA-Board gehören weiter Clive Marshall, CEO der britischen Press Association (PA), und Erik Nylén an, der für weitere zwei Jahre als Generalsekretär bestätigt wurde. Zudem wurden die Nachrichtenagenturen von Andorra (ANA) und Georgien (GHN) in die EANA aufgenommen.

European Alliance of News Agencies

Die EANA setzt sich aus rund 30 europäischen Nachrichtenagenturen zusammen, deren Hauptanliegen in der nachhaltigen Sicherstellung eines unabhängigen Nachrichtenwesens durch geeignete wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen liegt. Zentraler Faktor ist dabei der länderübergreifende Austausch von Information, Erfahrung und Know-how zu medienrelevanten Themen. Neben der APA zählen unter anderem die AFP (Frankreich), dpa (Deutschland), PA (Großbritannien), EFE (Spanien), ANSA (Italien) oder ITAR-TASS (Russland) zum Bündnis.
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