Anzeigeneinbruch bei der Financial Times
 

Anzeigeneinbruch bei der Financial Times

Im ersten Halbjahr 2002 verzeichnete die britische Tageszeitung einen Rückgang der Werbeeinnahmen von über 30 Prozent.

Der britische Medienkonzern Pearson Plc., Herausgeber der "Financial Times", musste im ersten Halbjahr 2002 einen Rückgang der Werbeeinnahmen von 31 Prozent hinnehmen. Damit ist -nach Angaben des Unternehmens-

der "größte Einbruch im Anzeigengeschäft seit 30 Jahren" schlimmer ausgefallen als erwartet. Doch das Zeitungsgeschäft macht nur zehn Prozent des Gesamtumsatzes des Konzerns aus, so dass der Gesamtumsatz nur um drei Prozent auf 2,7 Milliarden Euro gefallen ist. Der Verlag erwirtschaftet 60 Prozent seines Umsatzes mit amerikanischen Schulbüchern.


Für den Online-Dienst FT.com erwartet sich der Konzern bis Ende des Jahres eine ordentliche Verlustreduzierung, und zwar von derzeit 137 Millionen Pfund auf 60 Millionen Pfund. Seit Mai 2002 sind die Webinhalte nur noch für zahlende Abonnenten zugänglich.


Zur FT Group gehören auch die französische Zeitung "Les Echos" und die spanische Mediengruppe Recoletos. Die Financial Times Deutschland wird vom Hamburger Verlag Gruner + Jahr verlegt.

(dodo)



stats