Anzeigenaufkommen in Deutschland sackt weiter...
 

Anzeigenaufkommen in Deutschland sackt weiter ab

Publikumsmagazine verloren im ersten Halbjahr rund 4,4 Prozent an Anzeigenvolumen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Laut Zentraler Anzeigenstatistik (ZAS) haben Publikumsmagazin in Deutschland im ersten Halbjahr weiter an Anzeigenvolumen verloren. Das Aufkommen im Verlgeich zum Vorjahr sank um rund 4,4 Prozent. Lässt man neu erfasste Objekte wie "Zeit Magazin", "Dogs" und "OK!" weg, lag das Minus sogar bei über fünf Prozent.

Überdurchschnittlich fiel verloren dabei die traditionell meistgebuchten Objekte wie "Spiegel", "Stern", "Focus". Positiv hingegen fiel die Bilanz unter den großen Titeln für "Gala" aus. Das Blatt schob sich sogar vor den Konkurrenten "Bunte", der trotz 60-jährigem Jubiläum unter dem Vorjahr lag. Den größten absoltuen Zuwachs an Anzeigenfläche hingegen verbuchte die Monatsausgabe des "Kicker" - vermutlich EM-bedingt.

Während jedoch die Anzeigenflächen schrumpften, blieb der GEsamtumfang aller Magazine weitgehende gleich. Auf hundert Heftseiten entfielen im ersten Halbjahr 23 mit Inseraten. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 24 Seiten. Dabei unterscheidet die ZAS jedoch nicht zwischen bezahlter Anzeige und Eigeninserat.

Die ZAS wird vom Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) herausgegeben. Erfasst werden darin die Zahl der Anzeigenseiten in über 400 wichtigen Magazinen des Landes.
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