Antenne Salzburg-Chef Huter bleibt VÖP-Vorsit...
 

Antenne Salzburg-Chef Huter bleibt VÖP-Vorsitzender

Bei einer Generalversammlung des Verbandes Österreichischer Privatrundfunkbetreiber (VÖP) wurde Marco Huter ohne eine Gegenstimme und ohne eine einzige Stimmenthaltung wiedergewählt.

Eigentlich wollte er sein zeitraubendes Ehrenamt des Vorsitzenden der Privatradios aufgeben, weil der Stress mit der Geschäftsführung der Antenne Salzburg und seine Aufgaben in Südtirol kaum noch Zeit für ein Privatleben lassen. Bei der Generalversammlung des Verbandes Österreichischer Privatrundfunkbetreiber (VÖP) wurde Huter aber ohne eine Gegenstimme und ohne eine einzige Stimmenthaltung wiedergewählt. Stellvertreter bleiben 88.6-Chef Bernd Sebor und Life-Radio-Boss Christian Stögmüller. Als Kassier zementiert: Antenne Steiermark-Geschäftsführer Dr. Alfred Grinschgl. Als Schriftführer fungiert Digi-Hit-Macher Martin Wally. "Ich habe mir vorgenommen einige Dinge zu ändern", gibt sich Huter gleich wieder kämpferisch und beginnt mit der Aufzählung: Es darf keine Automatismen geben, wenn die Sechs-Monate-Frist für die Lizenzen abläuft und kein Gesetz zu Stande kommt. Vor allem wird man zur Vorlage der KommAustria eine Stellungnahme abgeben. Weiters werden die Kräfte mit der Wirtschaftskammer gebündelt. Die Wettbewerbsverletzungen des ORF werden nicht mehr hingenommen - künftig wird es Klagen geben. Die bei der EU eingereichten Beschwerden werden vorangetrieben. Man wird Gerichte bemühen, dass der ORF die von der EU auferlegten Gesetze einhält. Und die Serviceleistungen für die Mitglieder werden vorangetrieben. Huter: "Wir haben nun dreißig Mitglieder und stehen auch finanziell recht gut da. Die ersten zwei Jahre galten dem Relaunch und dem Urheberrecht. Jetzt geht's um die Weiterentwicklung der Privatradios ohne Wettbewerbsverzehrung. Wir werden nicht mehr alles hinnehmen, sondern angreifen." (gk)

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