Antenne 4: Verkauf steht bevor
 

Antenne 4: Verkauf steht bevor

Innerhalb der kommenden zwei Wochen wird sich die Zukunft des burgenländischen Privatradiosenders Antenne 4 entscheiden.

Innerhalb der kommenden zwei Wochen wird sich die Zukunft des burgenländischen Privatradiosenders Antenne 4 entscheiden. Dies bestätigt Antenne-4-Geschäftsführer Michael Freismuth gegenüber horizont.at. Die Antenne 4, die im gesamten Burgenland, in Teilen Westungarns und der Oststeiermark, in weiten Teilen Niederösterreichs und sogar in Teilen Wiens empfangbar ist, fährt seit geraumer Zeit auf Sparflamme. Gerade noch vier Mitarbeiter halten die im Studio in Pinkafeld die Stellung und harren der Dinge, die da noch kommen. Die Nachrichten werden von der Antenne Steiermark übernommen, auf moderierte Sendungen wird vollends verzichtet und der im Privatradiogesetz verankerten Verpflichtung, auch Minderheiten und Volksgruppen mit Inhalten zu versorgen, kommt Antenne 4 nur durch das Spielen von für die beiden "Zielgruppen" relevanten Musikstücken nach. Das Problem der Antenne-4-Macher: Seit der Streichung der Förderungen für Minderheiten- bzw. Volksgruppenradio von Seiten der Bundesregierung, ist es Freismuth und seinem Co-Geschäftsführer Manfred Csenar nicht mehr möglich, den vom Gesetz geforderten Aufgaben nachzukommen. Als Übernahme- bzw. Beteiligungskandidaten wurden in der Vergangenheit die Styria und auch der ORF gehandelt. Mit wem die Antenne 4 verhandelt, will Freismuth derzeit noch nicht bekanntgeben: "Kein Kommentar."

(max)

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