Amiga erhebt Kupfervorwürfe gegen tele.ring
 

Amiga erhebt Kupfervorwürfe gegen tele.ring

Wieder einmal gibt es eine Auseinandersetzung um eine angeblich geklaute Werbeidee.

"Fassungslos und bestürzt" seien die Verantwortlichen des Unternehmens, heißt es in einer Stellungnahme des Telco-Anbieters Amiga. "Dschungelkampagne geklaut?" fragt das Unternehmen und wird dem Mitbewerber tele.ring und der Agentur Dirnberger de Felice vor, Idee und Konzept der aktuellen Formel-10-Kampagne von tele.ring seien "beinahe vollständig abgekupfert". Amiga fordert Unterlassung und hält fest: "Die neue TV-Werbung von Telering gleicht der Amiga-Werbung wie ein Ei dem anderen: Idee, Konzept, sogar kleinste Details wurden übernommen."



Die Idee und das Konzept für den Amiga-Spot, der im Herbst 2005 mehr als 3.000 Mal auf ORF1, ORF2, ATV, RTL, RTLII, Sat1, ProSieben, kabel eins und VOX ausgestrahlt wurde, wurde gemeinsam mit der Agentur EDvertising von Edward Zögl erarbeitet. Zögl: „Ein solches Plagiat hat es in der Österreichischen Werbegeschichte mit Sicherheit noch nie gegeben. Die Dschungelkampagne ist eine der innovativsten und stärksten Kampagnen der letzten Jahre, umso unbegreiflicher ist diese dreiste Kopie.“



Erste Reaktion von Dr. Peter Dirnberger von Dirnberger de Felice: "Wenig Substanz hinter diesem Vorwurf."



Amiga sieht den angeblichen Ideenklau durch eine umfassende Bildanalyse belegt. Horizont.at bietet sie hier als Download.

(as)

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