Ambient Meter 2011 erschienen
 

Ambient Meter 2011 erschienen

Zum vierten Mal liefert die Ambient Meter Studie Reichweiten für ambiente Medien.

In der ältesten McDonald's Filiale Wiens (1977) auf der Mariahilfer Straße 22 präsentierte Markus Hartl, Geschäftsführer The Media Consultants (TMC) die vierte Ambient Meter Studie. Diese von TMC alle zwei Jahre durchgeführte Studie bietet „vergleichbare Daten für den Verkauf und als Information für Marketing & Werbung“, so Hartl, Erfinder, Konzeptionist und Auftraggeber Ambient Meter.

Mittels bildgestütztem CAWI (Computer Assisted Web Interview) wurden 5.000 Studienteilnehmer nach ihrer Ambientnutzung und –affinität und einigen zusätzlichen Themen befragt. Die Befragung fand im März 2011 statt. Heuer sind News Cap, der Taxi-Screens-Anbieter, Sporteo mit elektronischer Bandenwerbung, Freecard, family service mit Baby Boxen und flatscreenadz, die Screens in Ströck-Filialen bespielen, erstmals neu dabei.

„Wir erheben Medienreichweiten, da man von den Befragten nicht erwarten kann, dass sie wissen, welche Anbieter hinter einer Werbeform stehen. Gratispostkarten werden beispielsweise von Freecard und Boomerang platziert“, informierte Hartl bei der Pressekonferenz.

Weitere Information: Jene Ambientanbieter, die an Focus melden, erwirtschaften rund eine Million Bruttoumsatz monatlich (2010 meldeten Agentur Neutor, Boomerang Medien GmbH, CityChannel Werbevertrieb GmbH videowalls, Cycamp Marketing Services GmbH (Uniwerbung), Instore Tvision, Lauda Motion GmbH ( wurde Easy Motion ), Media Parking GmbH, MOVE LIGHT Thim Lichttechnik, P.O.S Marketing GmbH, Promoductions Mobiles Marketing und Young Enterprises Media GmbH (Schulplakate)).

Spannende Ergebnisse, die nur in der Ambient Meter Studie abgefragt werden: Die Reaktion von Menschen bei Erhalt von Gratis-Warenproben. Das Ergebnis zeigt, dass Warenproben von 81 Prozent der Befragten und gar von 91 Prozent der Frauen genommen und verwendet oder verschenkt werden.
Interessant die Abfrage nach der subjektiven Mediennutzung gestern: Durchschnittlich werden 5,9 Medien pro Tag für 7,5 Stunden teils auch parallel genutzt. Auf die klassischen Medien fallen rund 50 Prozent der Zeit.
Ein weiteres interessantes Ergebnis ist, dass ein Viertel der Handy-Nutzer häufig, 16 Prozent gelegentlich im Internet surfen und rund drei Viertel, der beliebtesten Tätigkeit am Handy nachgehen und SMS schreiben, die Hälfte nutzen die Kamera und rund ein weiteres Viertel hat bereits Apps downgeloadet.

Ergebnisse des Ambient Meter - Zusammenfassung

Bei Outdoor-Werbeformen punkteten Plakat (73 Prozent Reichweite, 3,35 Millionen Internetnutzer) vor City Lights (57 Prozent), Lifaßsäulen (54 Prozent) und Rolling Boards (50 Prozent) vor Videowalls oder Projektionen. Besonders sympathisch erschienen hierbei City Lights und Baustellengerüste.

Bei ambienten Werbeformen, die indoor stattfinden, wurden POS-Werbeformen, also Kleinplakate auf Einkaufswagen (63 Prozent) und Werbung auf Kassentrennern (51 Prozent) mit Abstand am deutlichsten wahrgenommen, wobei Werbeaufdrucke am Boden als die sympathischste Werbeform gerankt wurde.

Betrachtet man die Ergebnisse der elektronischen Werbeformen, hier sind Screens in Adeg- oder Ströck-Filialen, in Taxis, bei Mc Donald’s oder in Unis und Wartezimmern gemeint, fielen elektronische Bandenwerbung (35 Prozent), Infoscreen (34 Prozent) und die Mc Donald’s-Screens (26 Prozent), die von Aeneas als Channel M bespielt werden, besonders auf. Die Sympathiewerte bei den Befragten fielen über sämtliche Screens positiv auf, wobei Infoscreen mit 47 Prozent „sehr sympathisch“ und 46 Prozent „sympathisch“-Wertungen über alle rund 40 im Ambient Meter ausgewiesenen Medien, als das sympathischste Medium das Rennen machte.

Schließlich wurden die Reichweiten mobiler Werbeformen auf Bussen, Autos oder Straßenbahnen ermittelt. Busse (68 Prozent), Straßenbahnen (47 Prozent) und Taxis (38 Prozent) lagen voran.

Werbung auf Gratispostkarten bemerken 15 Prozent der Internetnutzer ab 14, Werbung auf Zapfpistolen gar 56 Prozent. Zu guter Letzt wurden erstmals Daten für Mutter-Kind-Baby-Boxen ermittelt. Das Ergebnis: von 132.000 schwangeren Frauen oder Frauen, die in den letzten Monaten ein Kind geboren hatten, kennt ein Großteil die Boxen und damit die ambiente Werbeform.

Ebenfalls neu: Für die seit kurzem kooperierenden Ambient-Anbieter Media in Progress (MIP, vormals Uniscreens) mit Uniscreens und Channel M bei McDonald’s wurde erstmals eine Kombireichweite ausgewiesen: 45 Prozent der 14- bis 19-Jährigen werden mit den beiden Medien innerhalb von zwei Wochen erreicht, 38 Prozent der 14- bis 29-Jährigen und immerhin noch 28 Prozent der 14- bis 65-Jährigen.

Der Zählbestand der Daten wird Anfang Mai an die Mediaagenturen geliefert. Der "Mini-Ambient Meter" wird Ende Mai in einer Auflage von 4.000 Stück geliefert.

Den Ambient Meter als Excel-File gibt es hier. Mehr Informationen zum Thema Sonderwerbeformen lesen Sie nächste Woche in HORIZONT 17 (ET: 29. April).
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