Alles Banane
 

Alles Banane

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Das neue österreichische Satiremagazin "Bananenblatt" bietet humorvolle Texte und Zeichnungen von Clemens Haipl, Stefan Sonntagbauer, Renato Kaiser und vielen mehr.

Ende des vergangenen Jahres startete das Satiremagazin "Bananenblatt" aus dem Holzbaum Verlag. Das Magazin liefert in seiner ersten Ausgabe ein herrlich respektloses Sammelsurium an bissigen und absurden Texten und Cartoons - zum Beispiel von dem Schweizer Slam-Poeten Renato Kaiser, Stefan Sonntagbauer oder Christian Schmidt. Und auch ORF-Blödel-Urgestein Clemens Haipl ist mit von der Partie.

Werbung sucht man auf den 22 Seiten der ersten Ausgabe vergebens. Wie sich das Medium finanziert? Herausgeber Clemens Ettenauer: „Das erste Heft wurde von uns zur Gänze privat finanziert. Das zweite Heft wird teilweise mithilfe der ersten Abonnements finanziert, einen kleinen Batzen Geld müssen wir aber auch hier noch beisteuern. Das ist möglich, weil die Kosten derzeit recht überschaubar sind: wir arbeiten größtenteils ehrenamtlich, haben kein Büro, somit haben wir nur Druck- und Versandkosten. Ende 2011 soll aber aus dem Verein, der wir derzeit sind, eine GmbH werden – weil’s viel besser als erwartet läuft. Gegen Anzeigen haben wir natürlich nichts.“

Derzeit erscheint das "Bananenblatt" in einer Auflage von 2.500 Stück, angestrebt werden 10.000 Stück. Verkauft wird momentan nur übers Internet unter shop@holzbaumverlag.at. Ab dem zweiten Heft, das Mitte Februar erscheint, wird der Titel auch an ein paar Verkaufsstandorten in Wien zu haben sein. Außerdem liegt das "Bananenblatt" in derzeit über 50 Lokalen, Kabaretts und Cafés zur freien Entnahme auf.

Lesen Sie mehr über das neue österreichische Satiremagazin in der HORIZONT-Ausgabe 4/2010, die am 28. Jänner erscheint.
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