Alle drei Vorstände der RMA gehen
 

Alle drei Vorstände der RMA gehen

Styria Media Group und Moser Holding wollen das Joint-Venture aber weiterführen.

Ende letzten Jahres ist die geplante Fusion der beiden Medienhäuser Styria Media Group und Moser Holding bekanntlich geplatzt. Die Absage des Deals von Seiten der Moser Holding dürft aber Wunden zurückgelassen haben, die noch nicht ganz verheilt sind und sich wohl auch auf die Arbeit im gemeinsamen Joint Venture - der Regionalmedien Austria (RMA) AG - negativ ausgewirkt haben. Denn auf einen Schlag verlassen alle drei Vorstände - Kristin Hanusch-Linser, Helmut Schoaß und Gerhard Fontan - das Unternehmen. Die berufliche Zukunft von Fontan steht bereits fest. Er wird Divisionsleiter Gratismedien in der Moser Holding. Was die beiden anderen RMA-Vorstände beruflich weiterhin machen, ist noch nicht bekannt.

Wie das Unternehmen weiter mitteilt, soll es künftig einen Zweier-Vorstand geben. Die Personen dafür sind bereits gefunden, die Namen will man allerdings noch nicht präsentieren. Wie in der Pressemitteilung ausdrücklich betont wird, wollen sowohl Styria als auch Moser die RMA auch langfristig als 50/50 Joint Venture weiterbetreiben.

Rein Geschäftlich ist der österreichweite Gratiswochenzeitungsring ("Woche", "Bezirksblätter", "Wiener Bezirkszeitung" und "Bezirksrundschau"), den die RMA betreibt, ein Erfolg. Dies wurde HORIZONT in Vergangenheit mehrmals bestätigt.
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