Alfred-Worm-Preis 2011 vergeben
 

Alfred-Worm-Preis 2011 vergeben

Der Preisträger für investigativen Journalismus heißt Ashwien Sankholkar. Mit der besten Fotoreportage überzeugt Philip Horak.

Dieses Jahr ging der Preis für investigativen Journalismus an Ashwien Sankholka. Er überzeugte die Alfred-Worm-Jury mit der im Format erschienenen Serie „Affäre Grasser".

Die Jury begründete ihre Wahl damit, dass „die Vorkommnisse rund um die BUWOG und dem ehemaligen Finanzminister Karl Heinz Grasser eine der politisch und wirtschaftlich relevantesten Causen der letzten Jahre sind. Ashwien Sankholkar hat beginnend mit der ersten Geschichte im September 2009 den Fortgang der Ereignisse kontinuierlich journalistisch verfolgt und war bei den wichtigsten Meilensteinen immer dabei. Seine investigative Leistung hat zur Veröffentlichung von exklusive Aufdeckergeschichten geführt und wohl auch dazu beigetragen, dass Karl Heinz Grasser letztlich Selbstanzeige bei der Justiz eingebracht hat.“

Den Sonderpreises holte sich Philipp Horak mit der Fotoreportage „Kranke Kinderseelen“.

Der Alfred-Worm-Preis ist mit 10.000 Euro, der Sonderpreis mit 5.000 Euro dotiert und wurde von der Verlagsgruppe News 2007 ins Leben gerufen.
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