Aktionäre sagen "Ja" zu ProSieben Sat.1 Media...
 

Aktionäre sagen "Ja" zu ProSieben Sat.1 Media AG

Die Aktionäre der ProSieben Media AG haben bei einer außerordentlichen Hauptversammlung mit einer klaren Mehrheit der Fusion des Unternehmens mit dem TV-Sender SAT.1 zugestimmt.

Die Aktionäre der ProSieben Media AG haben bei einer außerordentlichen Hauptversammlung mit einer klaren Mehrheit der Fusion des Unternehmens mit dem TV-Sender SAT.1 zugestimmt.

Die Stammaktionäre der ProSieben Media AG - Kirch Media mit 58,4 Prozent und die Rewe-Beteiligungs-Holding mit 41,6 Prozent – nahmen dem Vorschlag zur Verschmelzung der beiden Unternehmen einstimmig an. Die Vorzugsaktionäre, erstmals stimmberechtigte, stimmten mit 99,43 Prozent für die Verschmelzung zur ProSieben Sat.1 Media AG. Damit ist der Weg zur Bildung der größten deutschen TV-Gruppe endgültig geebnet, denn bei einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung von SAT.1 sollen auch dessen Teilhaber, Kirch Media und der Verlag Axel Springer, über den Merger der Unternehmen abstimmen.



Die Unternehmen der ProSiebenSAT.1 Media AG erzielten im Geschäftsjahr 1999 einen Umsatz von rund vier Milliarden D-Mark (umgerechnet zirka 28 Milliarden Schilling). Die ProSiebenSAT.1 Media AG wird rund 3.000 Mitarbeiter beschäftigen. Alle Sender der neuen TV-Holding (SAT.1, ProSieben, Kabel 1 und N24) erzielten in den ersten fünf Monaten des Jahres 2000 in der deutschen Gesamtbevölkerung einen Marktanteil von 24,5 Prozent.



Hauptgesellschafter der neuen ProSiebenSAT.1 Media AG ist die KirchMedia GmbH & Co. KGaA, die 52,52 Prozent des Grundkapitals halten wird. Die Axel Springer Verlag AG ist künftig 11,48 Prozent an der neuen Holding beteiligt. 36 Prozent befinden sich in Streubesitz. Die Rewe-Beteiligungs-Holding National GmbH wird dem Gesellschafterkreis nicht mehr angehören, sie bringt ihre ProSieben-Aktien in die KirchMedia GmbH & Co. KGaA ein und erhält im Gegenzug eine Beteiligung an KirchMedia in Höhe von sechs Prozent.



Die Integration aller beteiligten TV-Sender zu einer der Senderfamilie soll bis Ende des Jahres 2000 abgeschlossen sein.



Der Sitz des neuen Unternehmens wird in Unterföhring bei München sein.

stats