AGTT - Fernsehforum 2010
 

AGTT - Fernsehforum 2010

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Universitätsprofessor Konrad Paul Liessmann, SOM-Chef und AGTT-Obmann Markus Breitenecker und EBU-Programme Manager Hans Hoffmann waren am Podium des Fernsehforums 2010 im Wiener Museumsquartier. (c) C. Breneis
Universitätsprofessor Konrad Paul Liessmann, SOM-Chef und AGTT-Obmann Markus Breitenecker und EBU-Programme Manager Hans Hoffmann waren am Podium des Fernsehforums 2010 im Wiener Museumsquartier. (c) C. Breneis

Fernsehforum 2010 mit Markus Breitenecker, Konrad P. Liessmann und Hans Hoffmann im MQ.

Am 29. September versammelten sich die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Teletest und weitere Gäste um Vorträgen zur Zukunft des Fernsehens zu lauschen.

Den Einstieg bereitete Markus Breitenecker, Geschäftsführer Seven OneMedia und Obmann der AGTT mit einer Lobrede auf dir Messmöglichkeiten des Teletest selbst und einer Aufzählung einer Reihe von Argumente, die weiterhin für TV und Bewegtbild als Leitmedium der Gesellschaft sprachen: Werbung im TV berührt mehr als in anderen Medien, TV wird zeitlich intensiv genutzt und punktet als emotionales Medium, so Breiteneckers Punkte.

Hans Hoffmann, Programme Manager der European Broadcasting Union bot eine technische, aber durchaus witzige, Einschulung für HDTV, das "kristallklare Images" ins Wohnzimmer bringt. Zu beachten sei: das "progressive" System wird in Zukunft relevanter sein als "interlaced" (hier gibt Hoffmann eine technische Richtungsweisung ab), das Label "HD Ready" sollte das Gerät, das der Konsument kaufen möchte kennzeichnen und für die Sender gilt es noch einiges in die neue Technologie zu investieren.

Zuletzt präsentierte Konrad Paul Liessmann, Universitätsprofessor für Philosophie an der Universität Wien seine Metasichtweise für Fernsehen als ein Leitmedium der Zukunft ab: "Fernsehen könnte das synthetisiernde Element sein in einer zerfallenden und fragmentierter werdenden Welt", so seine Conclusio.

Lesen Sie mehr dazu in HORIZONT 40, ET: 8.10.10
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