Adelsprädikat‘ für ‚The Red Bulletin‘
 

Adelsprädikat‘ für ‚The Red Bulletin‘

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US-Branchenblatt stellt die amerikanische Ausgabe in eine Reihe mit Reader’s Digest oder Marie Claire: ein 2015 Mag Medic Honor geht an The Red Bulletin

Acht Magazine wurden bei den 2015 Mag Medic Honors, vergeben von Folio:, der seit 43 Jahren erscheinenden „Industry Bible“ (Eigendefinition) des Magazinmarktes, diesmal geehrt. „To recognize American print books that, against the odds, have demonstrated vibrant health or are showing renewed signs of vigor as the result of exceptional editorial/creative management“, so lauten die Kriterien der Folio:-Macher im Original.

Dieses „außergewöhnliche journalistische und kreative Management“ darf nun auch die USA-Ausgabe von The Red Bulletin für sich in Anspruch nehmen, ein Magazin, das vom Red Bull Media House ersonnen, konzipiert und von Wien aus gemanagt wird. Damit steht das Medium, das als Corporate Produkt des Energy-Drink-Riesen fungiert, in einer Reihe mit so unterschiedlichen Produkten wie Reader’s Digest (von Folio: als „von den Toten auferstanden“ betitelt), Marie Claire oder Titeln wie South, dem Männermagazin M, Town & Country , Inc. und Entrepreneur. 

Zu  The Red Bulletin meinen die Juroren, dass es zu einem robusten Männermagazin herangewachsen ist und in puncto Qualität mit bekannteren Titeln in dieser Kategorie mithalten kann. Die inhaltliche Mischung mache es zu einem „hoch testosteronischen Magazin.“ Interessiert sind die Leser vor allem an Themen wie Abenteuer, Reisen, Fotografie, Musik, Kultur und Filmen. Eine von Red Bull Media in Auftrag gegebene Reader Study mit über 5.000 Teilnehmern weist dem Medium in seiner Zielgruppe beste Werte zu: Im direkten Vergleich mit etwa Rolling Stone, Men’s Health oder Maxim sind die Bulletin-Leser mit im Schnitt 33,8 Jahren die jüngsten und auch jene, die am längsten in einer Ausgabe lesen (51 Minuten). Die monatliche Auflage in den USA liegt bei 550.000 Stück, der Mitlesefaktor ist vier, das Bulletin ist Beilage mehrerer US-Tageszeitungen, wird aber auch um 4,50 Dollar am Kiosk verkauft. 

Am Weltmarkt angekommen

Für den General Manager Red Bull Media House Print, Wolfgang Winter, ist dieses Adelsprädikat durch ein renommiertes Fachmagazin einmal mehr „eine Bestätigung, dass Red Bulletin im Kreis der weltweiten Magazine angekommen ist.“ Vertrieben wird das Magazin global in einer Auflage von zwei Millionen Stück, produziert in sechs Sprachen und gelesen in zwölf Ländern. Damit ist noch lange nicht Schluss: „Im Mai werden wir in Südkorea mit einem lokalen Partner starten“, verrät Winter, und auch Red Bulletin in China sei binnen der nächsten zwölf Monate angedacht, „aber auf diesem Markt gibt es viele Unwägbarkeiten, wir wollen nichts überstürzen“. 
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