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Accedo-Salon: "Österreich darf nicht zu nett sein"

Markus Beyrer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung, war zu Gast bei Christoph Edelmanns Accedo-Salon und zeigte harte Ansichten gegenüber Umwelt- und Bildungspolitik.

Der vorletzte Accedo-Salon in diesem Jahr ging unter Beisein von Markus Beyrer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung, über die Bühne. Beyrer plädierte beim Branchentreffen vor allem dafür, dass Österreich beim anstehenden Weltklimagipfel in Kopenhagen nicht zu viele Zugeständnisse macht: "Wir dürfen und können nicht netter sein als andere Länder. Sonst haben wir am Ende das Nachsehen", so Beyrer. Auch abseits der Umweltpolitik müsse man im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit von Österreich und Europa verschiedenste Modelle durchdenken, etwa die Idee, direkte Steuern zu senken und im Gegenzug indirekte Steuern, also die Mehrwertsteuer, zu heben. Auch bezüglich der Studentenproteste in Österreich zeigt Beyrer, der Studiengebühren als notwendiges Regulativ sieht, wenig Verständnis. Ähnlich unentschlossen wie die Studenten ist Beyrer allerdings selbst bei einem anderen aktuellen Thema, der Schweinegrippe: "Die ist sicher nicht zu unterschätzen, aber man darf es mit der Angst auch nicht übertreiben".



Beim Accedo-Salon waren unter anderen dabei:
Heinz Hoffer (Leitbetriebe Austria), Gerhard Barcus (Kotányi), Christian Erlach (Jungheinrich Austria), August Astl (Landwirtschaftskammer), Cathrin Moshammer (WWF Österreich), Ailce Nilsson (Markenstern), Walter Becvar (Neumann & Partner), Josef Plank (Renergie), Peter Raduziner (Fortis Bank), Karl Pall (Google Austria) oder auch Christoph Vavrik (Danone).
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