ABA bewirbt Österreich als Forschungsplatz
 

ABA bewirbt Österreich als Forschungsplatz

Die ABA-Invest in Austria will Österreichs Image als international innovativer Forschungsstandort verbessern.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, BMWA, startet die internationale Marketinginitiative "Forschungsplatz Österreich". Umgesetzt wird das Konzept von der Betriebsansiedlungsagentur ABA-Invest in Austria, ehemalige Austrian Business Agency, kurz ABA. Obwohl Österreich als Innovationsstandort kontinuierlich aufholt - seit 2000 sind die gesamten F&E- Ausgaben um 70 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro gestiegen – wird Österreich international kaum wahrgenommen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen, von ABA Invest in Austria in Auftrag gegebenen Studie. Inkludiert waren 120 Unternehmen aus Deutschland, Italien, USA und Japan. Mit 56 Prozent haben nur etwas mehr als die Hälfte der befragten Manager von Unternehmen aus den Bereichen Automotive, Life Science, IKT und Umwelttechnik - konkrete Vorstellungen über Österreich als Standort für F&E. Auf die Frage, welche europäischen Länder für den eigenen Sektor besonders als F&E Standort prädestiniert sind, nennen nur 12 Prozent der Befragten ungestützt Österreich.

Mit der internationalen Marketinginitiative "Forschungsplatz Österreich", will das BMWA diesem Umstand Rechnung tragen. "Wir wollen sicherstellen, dass Österreich stärker auf dem Radar von Managern internationaler Forschungs- und Technologieunternehmen ist", so Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit Martin Bartenstein. Unternehmen sollen durch die Aktion laut Bartenstein dazu animiert werden, Forschungsaufträge nach Österreich zu vergeben oder mit ihren Forschungseinrichtungen hierher zu übersiedeln.

(so)

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