ABD0159_20171012 - WIEN - ÖSTERREICH: vlnr.: FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache, Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) und ÖVP-Chef Sebastian Kurz am Donnerstag, 12. Oktober 2017, anl. einer ORF-Elefantenrunde der Spitzenkandidaten in Wien. - FOTO: APA/GEORG HOCHMUTH
Die Nationalratswahl stößt auf großes Medieninteresse im In- und Ausland. Indiz dafür sind die rund 900 Anmeldungen für das Pressezentrum.
Das Pressezentrum zur Wahl ist am Sonntag in der Nationalbibliothek in Wien eingerichtet. Bei der Wahl 2013 waren es (damals im Parlament) noch 650, hieß es in der Parlamentskorrespondenz zur APA. Akkreditiert haben sich Medienvertreter aus aller Welt, von China bis zu den USA, hieß es. Zeitungen, Radio- und TV-Sender sind ebenso vertreten wie Nachrichtenagenturen. Die Grenzen verschwimmen: Printmedien agieren nicht nur als Onlinedienste, sondern zunehmend auch als TV-Stationen, was mit ein Grund für das gesteigerte Interesse sein könnte, wie betont wurde.
Die technischen Anforderungen steigen: Es würden größere Bandbreiten in der Datenübertragung benötigt, aber auch höhere Kapazitäten in der Stromversorgung.
Die 900 angemeldeten Personen sind übrigens nicht ausschließlich Journalisten. Auch alle Techniker der Medienunternehmen sind in dieser Zahl berücksichtigt. Außerdem geht man bei der Parlamentskorrespondenz davon aus, dass vorsorglich mehr Anmeldungen erfolgt sind, als dann wirklich benötigt werden.
Das Pressezentrum ist am Sonntag von 10.00 bis 21.00 Uhr geöffnet. Der ORF berichtet von dort live, ebenso wie die Privat-TV-Sender, die dafür eine Kooperation eingegangen sind.