60-Jahres-Jubiläum für "Stern" und "Welt am S...
 

60-Jahres-Jubiläum für "Stern" und "Welt am Sonntag"

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(c) Gruner+Jahr
(c) Gruner+Jahr

Am 1. August 1948 gab es in Deutschland eine mediale Doppelgeburt.

Am 1. August 1948 kamen in Deutschland zwei Printtitel zeitgleich auf den Markt. Gruner+Jahr brachte sein Nachrichtenmagazin "Stern" auf den Markt, Axel Springer seine "Welt am Sonntag" - sechs Wochen nach der deutschen Währungsreform nach dem 2. Weltkrieg.







Mit sechs Leuten startete Chefredakteur Henri Nannen damals sein 16-Seiten dickes Medium - zusammen mit vielen anderen neuen "Illustrierten". Der Copypreis lag bei 40 Pfennig (20 Cent). Heute kostet der Stern drei Euro, umfasst bis zu 300 Seiten und hat eine durchschnittlich verkaufte Auflage von 986.753 Exemplaren pro Woche (IVW) und eine Reichweite von 11,5 Prozent bei der deutschen Bevölkerung ab 14 Jahren (MA). Seine Auflagenhöhepunkte hatte der Stern - wie alle Illustrierten - in den 60er-Jahren. 1967 lag er bei 1,9 Millionen Exemplaren.



Heute umfasst die Medienmarke "Stern" auch Zeitschriften wie "Stern Fotografie", "Stern gesund leben", "Neon", "View" und "stern.de" sowie "Stern TV".




Die "Welt am Sonntag" war die erste Sonntagszeitung in Deutschland nach 1945, die britishe Besatzungsmacht stand Pate. Sie umfasste sieben redaktionelle und eine Anzeigenseite, erschien mit 350.000 Exemplaren und kostete 30 Pfennig (60 Cent). Vor allem aber galt sie als Zeitung ganz neuen Typs ohne Vorbild.





Zum Jubiläum bringt die Zeitung ein 16-seitiges Extrabuch mit dem Best-of der letzten 60 Jahren, redaktionell und anzeigentechnisch. Außerdem enthält es die erste Ausgabe der "Welt am Sonntag" komplett faksimiliert.




Heuer feiert übrigens auch die "Bunte" aus dem Burda-Verlag sein 60-Jähriges Jubliäum.



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