46 Journalisten seit Jahresbeginn gestorben
 

46 Journalisten seit Jahresbeginn gestorben

Mexiko und Somalia sind die gefährlichsten Arbeitsplätze für Journalisten.

Laut International News Safety Institute (INSI) sind mindestens 46 Journalisten in 21 Ländern im ersten Halbjahr 2009 im Zuge ihrer Arbeit ums Leben gekommen – die meisten davon in Somalia und Mexiko.


Vor allem in Mexiko sei die Situation besorgniserregend, erklärte die in Brüssel ansässige Organisation am Montag. In Mexiko habe es seit Jahresanfang mindestens drei bestätigte Todesfälle bei Journalisten gegeben, drei weitere würden derzeit untersucht. In Somalia seien sechs Mitarbeiter von einheimischen und ausländischen Medien getötet worden, zwei weitere befänden sich bereits seit elf Monaten in Geiselhaft, teilte das INSI weiter mit.


Im Irak verzeichnete die Organisation 2009 bisher drei tote Journalisten und damit deutlich weniger als in den Vorjahren. Vom Beginn der US-geführten Invasion 2003 bis Ende vergangenen Jahres waren dort insgesamt 252 Journalisten ums Leben gekommen.



(Quelle: APA/Reuters)



[Matthias Writze]

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