31 Journalisten wurden 2001 getötet
 

31 Journalisten wurden 2001 getötet

Reporter ohne Grenzen zieht Bilanz über Vergehen an Journalisten wegen Ausübung ihres Berufes.

Laut Recherchen von Reportern ohne Grenzen wurden im vergangenen Jahr mindestens 31 Journalisten bei der Ausübung ihres Berufes ermordet, allein acht davon im November 2001 in Afghanistan.

716 Reporter wurden wegen ihrer Berichterstattung bedroht, angegriffen oder entführt. Zurzeit befinden sich 110 Journalisten in Haft, die meisten in Birma (18), China (12), Iran (18), Eritrea (8) und Nepal (7). Mindestens 489 wurden wegen ihrer Arbeit festgenommen, verhört oder zeitweilig inhaftiert. Besonders in der Demokratischen Republik Kongo, in Kuba, Pakistan und Zimbabwe nehmen staatliche Sicherheitskräfte Reporter oft ohne Begründung in Gewahrsam. Mit Erscheinungsverboten wurden Medien im letzten Jahr 378 mal belegt. Allein in der Türkei wurden mehr als 100 Radio- und Fernsehsender, Zeitungen und Zeitschriften zeitweilig eingestellt.

(dodo)

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