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2,9 Prozent mehr Gehalt für kaufmännische Zeitungs-Angestellte

KV-Erhöhung gilt ab 1. April

Mit 1. April werden die Grundgehälter der kaumännischen Angestellten bei Tages- und Wochenzeitungen wieder erhöht. Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) und die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) haben sich auf eine Gehaltserhöhung um 2,9 Prozent (mindestens 50 Euro) geeinigt. Zum gleichen Prozentsatz wird die Lehrlingsentschädigung angehoben, hieß es am Montag in einer Aussendung.

Darüber hinaus bekommen Angestellte in Kundendienstabteilungen für die Arbeit an Sonn- und Feiertagen einen Zuschlag von vier Euro pro Stunde, anstatt der bisherigen 3,50 Euro pro Stunde. Für den VÖZ ist der ausgehandelte Kompromiss "vertretbar, wenngleich wir in Hinblick auf das volatile Anzeigengeschäft einen niedrigeren Prozentsatz als sinnvoll erachtet hätten“, so Verhandlungsführer Wolfgang Bergmann. Der Verhandlungsleiter der Arbeitnehmerseite, Alois Freitag, bekräftigte, dass die Tageszeitungsbranche zwar schwierige Zeiten durchlebe, das Gerede um das Sterben dieser Branche aber dennoch "massiv überzogen" sei. "Die täglichen Lebenserhaltungskosten sind für alle Angestellten, auch in dieser Branche, gestiegen. Daher ist es nur gerecht, einen Teil dieser Teuerungen abzudecken."

(APA)
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