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18 Sendungen für Radiopreis der Erwachsenenbildung nominiert

APA/Hochmuth
Bekanntgegeben werden die Preisträger erst bei der Verleihung der Preise am 23. Jänner.
Bekanntgegeben werden die Preisträger erst bei der Verleihung der Preise am 23. Jänner.

18 Produktionen des ORF sowie von zwölf privaten und freien Sendern sind zum Radiopreis der Erwachsenenbildung, der heuer bereits zum 21. Mal vergeben wird, nominiert. Ende November trifft die Jury ihre endgültige Wahl.

Eingereicht wurden insgesamt 159 Sendungen, die zwischen 1. September 2017 und 31. August 2018 erstmals ausgestrahlt wurden. Die Nominierungen wurden für die Kategorien Kultur, Information, Bildung/Wissenschaft (Eduard Ploier-Preis), Interaktive/experimentelle Produktionen sowie Sendereihen vorgenommen.

In der Kategorie Kultur wurden folgende drei Sendungen nominiert: „200 Jahre Ciao: Über das Grüßen und Abschiednehmen“, eine Sendung aus der Reihe „KV138 Classical“ im Freien Radio B138 von Christoph Radinger; die von Roberta Hofer gestaltete Sendung „Die vergessenen Bergwerke Höttings“ aus der Reihe „Hörlabor“ des Freien Radio Innsbruck sowie das mehrteilige „Lexikon der österreichischen Popmusik“ von Walter Gröbchen, Thomas Mießgang, Al Bird Sputnik und Astrid Schwarz im Rahmen des  Ö1-„Radiokolleg“.

ORF-Alleingang in Informationskategorie

In der Kategorie Information gab es mit fünf Nominierungen ein ORF-Solo, vier Sendungen davon auf Ö1: die "Hörbilder spezial"-Sendung „Mit einem Warmen kein Pardon – Der Fall Franz Doms" von Jürgen Pettinger, die "Tonspuren"-Sendung „Ich bin der, den jeder Politiker kennt“ von Claudia Gschweitl, ebenfalls aus dem "Radiokolleg" „Smarter leben mit Künstlicher Intelligenz? Wie KI die Gesellschaft konfiguriert“ von Sarah Kriesche und die "Journal Panorama"-Sendung „Wo die Frauen fehlen – die Landflucht ist weiblich“ von Astrid Plank und Barbara Gansfuss-Kojetinsky. Aus der Sendereihe "Nahaufnahme" von Radio Niederösterreich wurde die Sendung "Blumen gegen Panzer – 50 Jahre nach dem Ende des Prager Frühlings“ von Michael Koch nominiert.

In der Kategorie Bildung/Wissenschaft wird der Eduard-Ploier-Preis vergeben: Nominiert wurden dabei die Ö1-Dimensionen-Produktion „Neuer Blick auf alte Knochen. Was ‚Alte DNA‘ über die menschliche Urgeschichte verrät“, von Birgit Dalheimer, die Sendung „Überschenken“ aus der Ö1-Reihe „Philosophie Pur“ von Alexander Tschernek und „Mir lebn ejbig“, ein Beitrag von Julia Hofbauer aus der Reihe „Radio Stimme“ auf Radio Orange 94.0.

Schülerproduktion auf Augenhöhe mit Ö1

In der Kategorie Interaktive und experimentelle Produktionen wurden folgende drei Produktionen nominiert: „Fake News“, eine Jugendradio-Sendung von Schülern der 7. Klasse Borromäum, Katharina Scharinger (Lehrerin) und Carla Stenitzer von der Radiofabrik – Freier Rundfunk Salzburg, die Ö1-Radiokolleg-Sendung „Das ABC der Finanzwelt“ aus der gleichnamigen Langzeitserie, gestaltet von Juliane Nagiller und Ina Zwerger und der Ö1-Hörbilder-Beitrag „Hilft die Hilfe? Die österreichische Entwicklungszusammenarbeit auf dem Prüfstand“ von Monika Kalcsics.

Bei den Sendereihen wurden die Ö1-Reihen „Hundert Häuser. Die Republik Österreich im Spiegel ihrer Architektur“, „Im Gespräch“ und „Betrifft: Österreich“ nominiert sowie die radio klassik Stephansdom-Reihe „Passionswege“.

Am 29. November 2018 werden von einer Jury, die aus VertreterInnen der Konferenz der Erwachsenenbildung Österreichs, JournalistInnen und einem Medienwissenschaftler besteht, die Preise vergeben. Die PreisträgerInnen werden bei der Überreichungsfeier, die am 23. Jänner 2019 um 18.30 Uhr im Radiokulturhaus stattfindet, bekannt gegeben. Die zum Preis nominierten Sendungen werden vom österreichischen Historiker, Buchautor und Journalist sowie Wissenschaftsredakteur, Martin Haidinger, vorgestellt.

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