15. Journalistenpreis des Hilfswerks vergeben
 

15. Journalistenpreis des Hilfswerks vergeben

Sieger sind Rike Fochler, Elisabeth Stecker, Elis Thiel, und Birgit Wittstock - Auszeichnung für Beiträge über Pflege, Kinder, Betreuung und Soziales

Rike Fochler, Elisabeth Stecker, Elis Thiel, und Birgit Wittstock sind die Sieger des 15. Journalistenpreises des Hilfswerks. Fochler gewann mit dem Werk "Down-Syndrom" (ORF, Thema) in der Kategorie "TV". Stecker (für "Wenn Betreuung zur Beziehung wird. Die 24h-Betreuung.", Ö1, Moment am Sonntag) und Thiel (für "Kinder halbe-halbe", Ö1, Moment - Leben heute) teilten sich den Sieg in der Kategorie "Radio". Wittstock (für "Kinder vom Südbahnhof", Falter) gewann in der Kategorie "Print". Die Kategoriensiege werden mit jeweils 1.500 Euro Preisgeld belohnt.


Die weiteren ausgezeichneten Top-Platzierten (Print, Radio, TV):

  • Kategorie Print: Verena Ahne "Die Krippewelle" (Profil Wissen),Georg Eckelsberger "Ins andere Leben" (Datum), Angela Heissenberger "Bis ins hohe Alter" (Report-Verlag), Julia Langeneder "Der Kindergarten-Zivi" (Welt der Frau).


  • Kategorie Radio: Sarah Bárci "Vorübergehend untergebracht" (Ö1 Moment-Leben-Heute), Isabelle Engels "Mutter-Mutter-Kind? Regenbogenfamilien kämpfen für Gleichstellung" (Ö1-Journalpanorama), Ute Maurnböck-Mosser "Kinderrechte" (Ö1-Radiokolleg).


  • Kategorie TV: Wolfgang Godai "Bankkredit für Besachwaltete" (ORF, Bürgeranwalt), Helga Lazar "Hürden für Behinderte" (ORF, Report), Herbert Link "Mehr als ich kann" (3sat), Sascha Stefanakis "Pflege ALS-Kranke" (ORF, Bürgeranwalt).


Die Ehrung der Sieger sowie der Top-Platzierten fand am 28. November im Rahmen der Hilfswerk-Weihnachtsgala für Kinder in Not im Haus der Industrie in Wien statt. Hilfswerk Präsident Othmar Karas würdigte alle ausgezeichneten Journalisten: „Diese Damen und Herren helfen mit, dass die sozialen Themen in der heimischen Medienlandschaft nicht zu kurz kommen, dass die Not nicht verdrängt oder gar vergessen wird. Denn die Menschen, denen es nicht gut geht, haben meist keine starke Lobby. Sie haben nur Geschichten
zu erzählen, die wir selbst nie erleben wollen, die wir nur erfahren, weil engagierte Journalistinnen und Journalisten sie aufschreiben, aufnehmen und filmen.“

Die Beiträge der insgesamt 50 Teilnehmer wurden von einer unabhängigen Fach-Jury hinsichtlich der Kriterien "Innovationsgrad des Themas", "Originalität des Zugangs", "Recherchequalität", "Zielgruppenadäquate Aufbereitung" und "Stilistische Qualität" beurteilt.
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