100 Beste Plakate 2012
 

100 Beste Plakate 2012

Das MAK präsentiert eine Auswahl der besten Plakate aus Deutschland, Österreich und der Schweiz

Am 3. September 2013 eröffnete Christoph Thun-Hohenstein die Ausstellung "100 Beste Plakate 12. Deutschland Österreich Schweiz". Das MAK zeichnete bereits zum achten Mal die überzeugendsten Ergebnisse des Wettbewerbs europäischer Grafikdesigner aus und bietet eine Plattform für aktuelle Gestaltungskonzepte zwischen Kunst undKommerz.

Die 100 ausgezeichneten Künstler, die für Events, einige wenige Unternehmen oder auch Hochschulen designten im Jahr 2012 optische Hingucker mit eingebundenen Fotografien, Bildwitz und Spiel mit Typografie.

Aus mehr als 1.700 Einreichungen kürte eine internationale Jury unter dem Vorsitz von Christian Brändle, Direktor des Museums für Gestaltung in Zürich, unterstützt von dem französischen Grafikdesigner Ronald Curchod, der polnischen Raumkünstlerin Joanna Górska, der Berliner Deisgnerin Eike König und dem Wiener Designer Josef Perndl die Siegerplakate, darunter 49 deutsche, 47 schweizerische und drei österreichische Plakate, sowie eine österreichisch-schweizerische Koproduktion.

Vier österreichische Sieger

Für Österreich ist heuer bereits zum sechsten Mal das Atelier 3007 Wien (Designerin Eva Dranaz und der Fotograf Jochen Fill) erfolgreich, das die Jury mit zwei Plakatserien überzeugte - für das Veranstaltungslokal rhiz-bar, bereits in den Vorjahren prämiert, mit einer Serie emotionalisierenden Sujets zur grafischen Umsetzung experimenteller Live-Musik. Auch das 3007 Wien-Plakat für den Nightwalk, eine jährlich stattfindende Kulturveranstaltung am Wiener Gürtel, überzeugte die Jury.

Christof Nardin (Büronardin) wurde mit seinem Plakat für die Eröffnung des 21er Haus in Wien, das Tradition und Experiment harmonisch mixt, prämiert - er sieht seinen Entwurf als Hommage an den österreichischen Grafikdesigner Georg Schmid und dessen Gestaltung für die Eröffnung des 20er Hauses.

Der Schweizer Grafiker Melk Imboden gestaltete gemeinsam mit dem Künstler Benjamin Hirte ein Plakat für dessen MAK-Ausstellung "SICHTWECHSEL #1 BENJAMIN HIRTE - the classic mob ballet". Für das Plakat griff Hirte auf ein 1932 vom Schweizer Fotografen Martin Imboden - weitschichtig mit Melk Imboden verwandt - angefertigtes Porträt von Beate Hirsch zurück.


Zur Ausstellung erscheint ein von Jianping He, hesign/Berlin gestalteter Katalog, 144 Seiten, Hermann Schmidt Verlag, Mainz 2013. 34,80 Euro. 

Ausstellungsort: MAK-Kunstblättersaal, Stubenring 5, 1010 Wien
Ausstellungsdauer: 3. September - 10. November 2013
Öffnungszeiten: Di 10:00-22:00 Uhr, Mi-So 10:00-18:00 Uhr. Jeden Dienstag 18:00-22:00 Uhr Eintritt frei.


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