ORF-Räte fordern Medienmagazin ein
 

ORF-Räte fordern Medienmagazin ein

Publikumsrat erinnert an Wrabetz-Zusage im Vorjahr

Der ORF-Publikumsrat hat der ORF-Geschäftsführung bei seiner Sitzung am Dienstag eine ganze Reihe an Empfehlungen für die anstehende Programmreform mit auf den Weg gegeben. Unter anderem beharren die Räte auf der Einführung des seit längerem geforderten Medienmagazins und empfehlen einen eigenen Schwerpunkt zum Thema Digitalisierung und soziale Medien.

Das Gremium plädiert für eine Sendung, die relevante Entwicklungen in der Welt der Medien in Österreich sowie international und Fragen der neuen Mediennutzung thematisieren soll. Eine entsprechende Empfehlung hat der Publikumsrat bereits vor einem Jahr abgegeben und von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz im Zuge seiner Wiederwahl im vergangenen August eine Zusage erhalten.

"Diese Zusage wurde bis heute nicht eingelöst", weshalb der Publikumsrat die Einführung "mit Nachdruck" empfiehlt, so der einstimmige Beschluss des Gremiums. TV-Direktorin Kathrin Zechner hatte sich zuletzt gegen Ghetto-Magazine, wie etwa ein Medienmagazin ausgesprochen.

(APA)
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