OSA neu: OSA: 'Datenquellen miteinander verhe...
 
OSA neu

OSA: 'Datenquellen miteinander verheiraten'

Markus Wache

Der neue Outdoor Server Austria mit angepasster Datenstruktur und offener Architektur, um Daten im Nachhinein 'leichter zu integrieren', standen bei der Break Out Session der Gewista, gemeinsam mit Epamedia, unter dem Motto 'Aufbruch in neue Dimensionen' im Fokus. 

Der Untertitel der Veranstaltung, "Aufbruch in neue Dimensionen", sei "keine Übertreibung", so Sebastian Loudon, Mehrheitseigentümer des Magazins 'Datum' in seiner Moderation der Gewista Break-out Session. Gemeinsam mit Markus Bickert, Projektleiter Outdoor Server Austria OSA und Jan Buhr, Geschäftsführer Informatik isba wurde der neu überarbeitete Outdoor Server Austria präsentiert. An dem Projekt waren insgesamt vier Unternehmen, die isba aus Hamburg, die für Aussenwerbung in Deutschland, Mediaanalyse Plakat, Public Video zuständig ist, die MGE aus Prag, als Teil der IPSOS Gruppe mit dem Schweprunkt OOH Audience, Invenium aus Graz, die mobilfunkbasierte, Bewegungsströmung-basierte Daten sammelt und die R&C Plakatwerbung, eine Tochter der Gewista, beteiligt.

OSA neu: Gewista und Epamedia präsentieren die neue OSA - die besten Bilder



Bickert sagt, die OSA sei auf ein "neues Niveau" gehoben worden, denn: "wir haben die Datensturktur angepasst, eine offene Architektur geschaffen, wenn Daten hinzukommen, sind diese leichter zu integrieren." Dabei hätten die "Daten unabgängige Quellen, um auch mögliche Bias auszuschließen", sagt er in seinem Vortrag.

Für jeden Werbeträger sei es möglich, einzelne Werbemittelkontakte zu erruieren. Durch die Verfeinerung und das Zusammenspielen verschiedener Teilprojekte, sagt Bickert, sei dies möglich. Außerdem habe man im Rahmen des Projektes die "Sichtbarkeitsstudien erweitert, im Fokus stehen teils analoge, teils digitale Medien." Weiters habe man hier die internationale Forschung als eines der Schwerpunktthemen in die neue OSA einfließen lassen. So sei man in der Lage durch "das Einfließen verschiedener Teile und mithilfe eines neuen Klassifizierungstools, das neue Algorithmen nutzt, jeden einzelnen Werbeträger einzelne Werbemittelkontakte zu ermitteln."

Durch die so genannte "Datengranularität" habe man bessere Einblicke in den gewerblichen Verkehr, in  Pendlerstrecken, Binnen- und Auslandstourismus und Point of Interest sammeln können.  Die Sichtbarkeit und Standorterhebung gab es "früher auch", sagt er, allerings wurden auch diese Daten verfeinert. Konkret: "Wir sagen, welche Straßensegmente haben auf Sichtbarkeit des einzelnen Werbeträgers Einfluss, weiters die Merkmale, Ausrichtung und die Größe des Werbeträgers, Kontakte zu berechnen." So habe man "für jede einzelne Plakatstelle, gemeinsam mit den Kollegen der MGE aus Prag, ein Inventory Mapping System erstellt."

So kenne man, "von jeder einzelnen Stelle anhand der Besucherfrequenzen den genauen Kontaktpreis", sagt Buhr. Mit dem Ziel, in der Studie, basierend auf Mobilfunk- und Mobilitätsdaten die Netto- und Kampagnenreichweiten in Gemeinden direkt oder im Durchschnitt auszuweisen. Das allumfassende Ziel: "Alle Datenquellen miteinander verheiraten, sodass man einen effizienten Datensatz kreieren kann", sagt Buhr. 
stats