'Wir sind jung. Wir dürfen das': Johannes-Kep...
 
'Wir sind jung. Wir dürfen das'

Johannes-Kepler-Uni richtet Fragen an Gesellschaft

Gewista
Account Managerin Magdalena Innauer, Kreativ-Chef Patrick Haas und Texterin Christina Hofmann (alle En Garde) beim Station Branding am Wiener Opernring.
Account Managerin Magdalena Innauer, Kreativ-Chef Patrick Haas und Texterin Christina Hofmann (alle En Garde) beim Station Branding am Wiener Opernring.

Auf die Frage nach der Wahl der idealen Universität würden meist maßgeschneiderte Antworten folgen: 'Gamechanger. Wissensdurst. Frischer Wind. Augenhöhe.' Die Kreativ-Agentur En Garde und die Johannes Kepler Universität Linz stellen für die österreichweite Kampagne lieber selbst Fragen an die Gesellschaft.

Fragen, die „wie friedliche Kampfansagen an die Ignoranz gegenüber Klimawandel, Flüchtlingskrisen oder Pandemien wirken“, wie es in der gemeinsamen Aussendung heißt. Der neue Claim “Wir sind jung, wir dürfen das” sei ein Aufruf an alle, neugierig zu sein, kritisch zu bleiben „und Dinge zu hinterfragen, die andere vielleicht bereit sind, so hinzunehmen”, erklärt Agentur-Kreativchef Patrick Haas den strategischen Zugang.

'Einzige Agentur, die sich nicht streng an Briefing hielt'

Außerdem unterstreiche der Claim die Besonderheit der JKU: Sie gehört zu einer der jüngsten Universitäten Österreichs. „Und wer jung ist, darf sich viel erlauben“. Auch die Grazer Agentur En Garde habe sich bei der Interpretation des Pitch-Briefings im Frühjahr viel erlaubt: Laut Rektor Meinhard Lukas war “En Garde die einzige Agentur, die sich nicht streng ans Briefing gehalten hat” und vielleicht gerade deshalb mit ihren Ideen überzeugen konnte. „Nur Neugierde kann uns antreiben, alte Strukturen aufzubrechen und neue Wege einzuschlagen. Missstände zu hinterfragen und ein offenes Ohr für Zukunftsfragen in den Bereichen Bildung und Technik zu haben, gehört zu unserer gesellschaftlichen Verantwortung als Universität“.

Die ersten Ergebnisse der Zusammenarbeit sind nun österreichweit sichtbar. Da JKU-Studierende aber noch viel mehr dürfen als kritisch zu sein, „Krebszellen zu schreddern, Roboter zu bauen und sich beispielsweise regelmäßig mit künstlichen Intelligenzen zum Battle verabreden, eine eigene Aussichtsplattform zum Chillen haben und für legendäre Campus-Partys bekannt sind, wird En Garde der Stoff für zukünftige Themen definitiv nicht ausgehen.“

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