Werberat erweitert Ethik-Kodex um Influencer-...
 

Werberat erweitert Ethik-Kodex um Influencer-Marketing

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Auch der Werberat setzt sich Influencer Marketing zum Thema.
Auch der Werberat setzt sich Influencer Marketing zum Thema.

Die Überarbeitung ist das Ergebnis eines breit angelegten Meinungsfindungs-Prozesses mit Beteiligten der Branche.

In Punkt 1.8 des Ethik-Kodex finden sich die Adaptionen zum Influencer-Marketing. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Werbung, die sich direkt an Kinder und Jugendliche richtet. Hier darf gemäß dem Kodex keine offensichtliche oder versteckte Aufforderung zum Kauf des beworbenen Produktes erfolgen. Auch gesundheitsschädigende Körperformen wie Bulimie oder Magersucht dürfen von Influencern mit ihrem Content nicht propagiert werden. Außerdem spricht sich der Werberat gegen psychische und verbale Gewalt aus.

"Damit bieten wir Werbetreibenden, aber auch allen handelnden Akteuren im Social Web eine wichtige Orientierungshilfe für ihre Werbemaßnahmen in dieser Spezialdisziplin des Online-Marketings“, kommentiert Michael Straberger, Präsident des Österreichischen Werberats, den aktualisierten Ethik-Kodex der Werbewirtschaft. Wichtig zu betonen sei in diesem Zusammenhang, so Straberger weiter, dass es nun neben gesetzlichen Pflichten auch eine selbstregulative Verpflichtung seitens der Marktteilnehmer auf Basis des ÖWR-Ethik-Kodex gibt: "Die Umsetzung muss von jedem Einzelnen gelebt werden, denn nur so können wir auch im großen Feld des Influencer Marketings künftigen Werbeverboten entgegenwirken".

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