VR/AR: ,Hier warten große Marktchancen‘
 

VR/AR: ,Hier warten große Marktchancen‘

Exozet-CEO Frank Zahn: "Wir werden einer der führenden Dienstleister für Projekte im Bereich Virtual Reality/Augmented Reality sein."

„Die neuen Entwicklungen bieten große Marktchancen gerade auch für die europäische, die deutsche und die österreichische Wirtschaft. Daher haben wir uns neu aufgestellt. Wir werden einer der führenden Dienstleister für Projekte im Bereich VR/AR sein”, sagt Frank Zahn, CEO von Exozet, der „Agentur für Digitale Transformation“, die nach eigenen Angaben 120 Mitarbeiter in Büros in Berlin, Potsdam-Babelsberg und in Wien in der Hasnerstrasse in Ottakring hat. VR steht für „Virtual Reality“, AR für „Augmented Reality“ – und Zahn sieht VR/AR „nach Mobile und Programmatic“ als das „nächste große Ding in der digitalen Welt“.

Mobil, Virtuell - lebendig

In den ersten Monaten 2015 wurde VR/AR als neues Service-Portfolio aufgesetzt. Zahn: „Die mobile Technologie ist endlich weit genug, virtuelle und reale Welten für immer und überall zu verschmelzen – wenn Unternehmen es schaffen, ihre Marken in VR/AR lebendig werden zu lassen. Hier warten große Marktchancen. Wir versprechen uns sehr viel von diesen Entwicklungen.”

Die Unit, die das Thema VR/AR technisch betreuen soll, besitzt laut Zahn eine langjährige Expertise im 360-Grad-Bereich. Games wie Carcassone oder Die Siedler von Catan sind Verkaufsschlager, andere wie das 360-Grad-Spiel für Dina Foxx wurden ausgezeichnet – soweit die Expertise. „Bei VR/AR geht es nicht allein um Games für den Endkunden“, weiss Zahn, und will Unternehmen beraten, „wie sie VR/AR-Projekte um- und einsetzen“ könnten, beispielsweise als 3D-Realtime-Visualisierungen für die Industrie ebenso wie B2B-Lösungen – ein Musterbeispiel ist ein virtueller dreidimensionaler Rundgang über ein Kreuzfahrtschiff der TUI, made bei exozet.

Die neue Technik erfordere jedoch „eine neue Denke im Marketing. Marken werden durch VR/AR ganz anders als bisher angereichert. Erfahrungen in VR/AR involvieren mehr, denn User können ganz anders mit der Marke interagieren“, analysiert Zahn. Dies bedeute eine enorme Herausforderung an ein Unternehmen. Zahn: „Wir haben auch bei VR/AR die Antworten auf die entscheidenden Fragen: Welche Marken-, Business- und Technologiestrategie verfolge ich? Wie setze ich diese Strategie technisch um? Wie hole ich den Konsumenten am schnellsten und nachhaltigsten ab?“

→ Lesen Sie weiter auf Seite 2 - Beispiele in der App-Welt - und Über Exozet.

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Beispiele zum Reinschauen:

Mein Schiff-VR - Ein Gang über ein TUI-Kreuzfahrtschiff.

https://itunes.apple.com/de/app/mein-schiff-vr/id989142144?mt=8

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.tuicruises.meinschiffvr

VR-Apps iTunes Appstore & Google Play Store Offizielle Cardboard-App von Google

Hier konfigurieren Sie das Cardboard-Device, fliegen durch Google-Earth-Städte oder schauen sich virtuelle Kultur-Ausstellungen an.

https://itunes.apple.com/us/app/google-cardboard/id987962261

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.google.samples.apps.cardboarddemo

Dive City Rollercoaster

Fahrt mit einer virtuellen Achterbahn, durch Head-Tracking kann der User dabei nach links und rechts "schauen".

https://itunes.apple.com/de/app/dive-city-rollercoaster/id771293168?mt=8

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.divegames.divecitycoaster

InMind VR

Auf einer Fahrt durch das Gehirn müssen Sie kranke Zellen heilen.

https://itunes.apple.com/de/app/inmind-vr-cardboard/id971720127?mt=8

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.nivalvr.inmind

Exozet wurde 1996 in Berlin gegründet und versteht sich als Agentur, die auf „digitale Transformation sowie auf digitales Marketing“ ausgerichtet ist. Unternehmen wie Axel Springer, die BBC, Audi und Deutsche Telekom stehen auf der Kundenliste von Exeget – in Österreich Red Bull, der ORF und ATV (da betreut Exozet die technische Ausspielung von Bewegtbild auf die unterschiedlichen Plattformen).

Im Halbjahr 2015 meldet Exozet einen Umsatz von rund 3,7 Millionen Euro, was im Vergleich zum Halbjahr 2014 einem Plus von 29 Prozent entspricht. Zahn: „Unsere stärkere Ausrichtung auf die Themen der Digitalen Transformation sowie auf digitales Marketing hat sich ausgezahlt. Die große Nachfrage unserer Bestands- und Neukunden zeigt: Es gibt ein vermehrtes Bedürfnis nach Beratung und Unterstützung gerade in diesen Bereichen. Beim Blick auf unsere Zahlen ist deutlich zu erkennen, dass die Steigerung direkt auf unsere Strategie zurückzuführen ist. Vor allem Digitale Transformation ist weiterhin Zukunftsthema und Wachstumsmotor.“
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