Ton 'B' für Bahn: ÖBB wechselt Gong nach 30 J...
 
Ton 'B' für Bahn

ÖBB wechselt Gong nach 30 Jahren

ÖBB/Wegscheider

Die neue Corporate-Sound-Identity der ÖBB soll unter anderem eine „beruhigenden“ Effekt haben.

Der neue ÖBB-Durchsagen-Gong erklang zum Fahrplanwechsel Mitte Dezember erstmals österreichweit auf den Bahnhöfen. Damit wird der alte Gong nach 30 Jahren abgelöst. Gleich bleibt allerdings, dass auch der neue Durchsagen-Gong die Stimme von Chris Lohner ankündigen wird. Gestaltet wurde er vom Sound Architekten Herwig Kusatz.

Der Gong wird vor Durchsagen abgespielt, sehr häufig genutzt und ist daher möglichst kurz. Diesem entspannt ausklingende Ton B (B für Bahn) werde eine beruhigende Wirkung attestiert, so die Begründung. So wurde er im Bassbereich zurückhaltend „gemastered“, um für Anrainer nicht störend, aber für die Fahrgäste gut hörbar zu sein. Denn am Bahnhof werden die Menschen mit einer Vielzahl von verschiedensten Hinweisen konfrontiert.

Akustische Zuordnung

Aufgrund der großen Menge und der unterschiedlichen Wertigkeit dieser Informationen sei es notwendig, dass Fahrgäste eine klare akustische Zuordnung treffen können. Mit klaren Vorgaben zu Rhythmik, Melodie, Themen, Motiven und Klangfarben werde ein einheitliches Klangbild geschaffen, das Kunden die Wiedererkennung erleichtern soll. So erhöhe nicht nur ein einheitlicher visueller, sondern auch ein unverwechselbarer akustischer Auftritt die Qualität der Informationen. Das ist auch im Sinne der Barrierefreiheit für jene Menschen hilfreich, die visuelle Informationen schlecht oder gar nicht wahrnehmen können.

 

 

stats