Straßenwerbung von NGOs funktioniert weiterhi...
 

Straßenwerbung von NGOs funktioniert weiterhin

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Acht von zehn Spendern bleiben den NGOs laut Verbandsangaben dauerhaft erhalten.
Acht von zehn Spendern bleiben den NGOs laut Verbandsangaben dauerhaft erhalten.

Das Werben um Spender auf öffentlichen Plätzen oder an der Haustüre wirkt, geht aus einer Aussendung des Fundraising Verbands hervor: Jeder Zehnte, mit dem ein Gespräch geführt wird, wird demnach zum Spender.

Die sommerlichen Temperaturen und damit der vermehrte Einsatz von Spendenwerbern für gemeinnützige Organisationen ist für den Fundraising Verband Anlass, auf seine „Qualitätsinitiative Fördererwerbung“ zur Wahrung von Qualitätsstandards bei der Spendenwerbung aufmerksam zu machen.

Daraus geht auch hervor, wie erfolgreich die Taktik für die NGOs weiterhin ist: Laut den Angaben des Verbands werden so pro Jahr mehr als 100.000 Mitglieder und Förderer für gemeinnützige Projekte gewonnen. Das seien knapp zehn Prozent aller Menschen, mit denen die Spendenwerber ins Gespräch kämen. Etwa 80 Prozent davon würden zudem langfristige Spender über mehrere Jahre. Fördererwerbung an öffentlichen Plätzen oder an der Haustüre bleibe "eines der wichtigsten Standbeine gemeinnütziger Organisationen", so der Verband.

Die „Qualitätsinitiative Fördererwerbung“ will "höchste Qualitätsstandards garantieren und unsere Mitglieder-NGOs von jeglicher unseriösen Straßenwerbung abgrenzen“, wird Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands, in der Aussendung zitiert. Zu den Mitgliedern der Qualitätsinitiative zählen Amnesty International, Ärzte ohne Grenzen, Care Österreich, Global 2000, Greenpeace, Kinderhilfswerk, Pro Juventute, Rote Nasen Clowndoctors, Österreichisches Rote Kreuz, SOS-Kinderdorf, Vier Pfoten, World Vision Österreich, WWF - beziehungsweise die jeweiligen Agenturen der Organisationen.

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