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Stefan Aust wird vorübergehend Chefredakteur bei WeltN24

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Stefan Aust
Stefan Aust

Stühlerücken beim deutschen Verlag Axel Springer

Ein Stühlerücken beim deutschen Verlag Axel Springer sorgt dafür, dass der langjährige "Spiegel"-Chef Stefan Aust wieder eine Position als Chefredakteur übernimmt - zumindest vorübergehend. Dieses Amt tritt der 69-Jährige ab Jänner 2016 kommissarisch bei WeltN24 an, wo er bereits Herausgeber ist, wie Springer heute, Donnerstag, mitteilte.

Aust soll dann einen Nachfolger für Jan-Eric Peters finden, der künftig stellvertretender Chef von Upday werden soll, der gemeinsamen Nachrichten-Plattform von Springer und dem Elektronik- und Mobilfunkriesen Samsung.

Upday-Chef wird demnach Peter Würtenberger, der zuletzt vor allem Zukäufe für Springer im englisch-sprachigen Raum sondieren sollte. Einen direkten Nachfolger für Würtenberger in New York werde es vorerst wohl nicht geben, erklärte Springer. Dennoch sei die Expansion in den US-Markt weiter im Fokus.
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