Stadt Linz: 'L_NZ' positioniert sich neu
 
Stadt Linz

'L_NZ' positioniert sich neu

Stadt Linz

Die Stadt Linz hat ihr Erscheinungsbild einem Relaunch unterzogen – um mehr 'Fans' vor Ort, aus der Ferne und aus der Wirtschaft zu generieren.

So wurde die Markenarchitektur überarbeitet, um die Stadt Linz „als starke Dachmarke“ zu konzipieren. Umgesetzt wurde der Neuauftritt von der digitalen Kreativagentur Gruppe am Park. Als Basis galt die Stadtmarken-Positionierung "Future City of Respect": Linz als eine lebendige, naturnahe, innovative und auf ein zufriedenes Miteinander fokussierte Stadt zu präsentieren. Die Linzer Agentur entwickelte ein dynamisches Corporate Design, das spielerisch auf sämtliche Anwendungsbereiche adaptierbar sein soll. „Hier ergibt sich ein Plus an Markenwirkung. Mit unserem neuen CD haben wir in Sachen Entwicklung, Konzept, Anwendung und Wirkung definitiv eine Benchmark im Branding von Städten gesetzt. Nicht nur in Österreich“, meint Jürgen Tröbinger, Kommunikationsdirektor der Stadt Linz.

Kein fixer Claim

Der dynamische Ansatz finde sich auch auf der inhaltlichen Ebene wieder: Kein fixer Claim, kein klassischer Slogan, sondern mehrere Keywords, die den Anspruch und die Positionierung der Stadt zum Ausdruck bringen.

Kern des Konzeptes ist das Thema „Space“: Die visuelle Übersetzung für Linz biete Raum für Vielfalt, Dynamik, Innovationen, Kultur, Ideen und für alles andere, das Platz brauchen darf. Der „Space“ ist dabei zentrales Gestaltungselement des neuen Logos und taucht als visueller Anker – wie ein roter Faden – überall in der Stadt wieder auf.  Er zeigt sich dabei pur oder mit unterschiedlichen Darstellungen, „die den digitalen Anspruch der Region zelebrieren“.

'L_NZ': Relaunch der Stadt Linz

Barrierefrei bis Print

Die eigens kreierte Schrift „Lentia Nova“ solle Souveränität und Zeitlosigkeit ausstrahlen und auf subtile Art den modernen Anspruch der Stadt vermitteln. Auch das Farbkonzept folge dem Inhalt, in diesem Fall dem barrierefreien Anspruch, den die Stadt seit vielen Jahren zum Ausdruck bringe. Die Anforderung der Barrierefreiheit kommt ursprünglich aus dem Digitalbereich und ist für öffentliche Institutionen Vorschrift. Im Falle der Stadt Linz hat die Gruppe am Park den Anspruch der Barrierefreiheit auf die Printwelt ausgedehnt; sie gelte als oberste Prämisse für das Farbkonzept des neuen City Brandings.

Sichtbar wird das Corporate Design über Linzer Citylights, Plakate sowie Outdoor-Inszenierungen, in sämtlichen Printwerbemitteln und im digitalen Bereich auf Website und Social-Media-Kanälen.

'Unkonventionelle Agentur-Auswahl'

„Etwas unkonventionell“ sei auch der Auswahlprozess der richtigen Agentur gewesen. Anstelle eines klassischen Pitches wurde eine Screeningphase durchlaufen, wo die Qualität der Referenzen und die Prozesskompetenz der Agentur bewertet wurden. Die eigene Erfahrung aber auch der Austausch mit anderen Kommunikator:innen habe gezeigt, dass im Rahmen eines Wettbewerbs die Ergebnisse grundsätzlich wenig Mut zeigen, erklärt Tröbinger. „Die Entscheidungsträger:innen wählen den konsensfähigsten aber auch unaufgeregtesten Ansatz. Wir haben uns bewusst für einen anderen Weg entschieden und auf einen Entwicklungsprozess mit unseren Stakeholdern gesetzt. Das Ergebnis mit dem Konzept ,L_INZ Spaces‘ gibt uns Recht.“

Die Gruppe am Park gewann beim diesjährigen Caesar 2022, der Werbepreis der Fachgruppe Werbung der WKOÖ, zudem in der Kategorie „Corporate Design“ für „Linz – eine Stadt schafft Raum für Markenkultur“ gemeinsam und im Auftrag der Stadt Linz den silbernen Caesar.

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