Spirit Design kreiert für Segelsport
 

Spirit Design kreiert für Segelsport

Mit Segelsportler Hans Spitzauer entstand der Allroundsegler Lago26.

Der international erfolgreiche Segelsportler Hans Spitzauer (Olympia, WM, Weltcup) und das Wiener Unternehmen Spirit Design stellen einen neu entwickelten Segelbootstypen vor. Das Design entstand mit Hilfe modernster Computer-Technologien. Das Boot wird zum Teil aus dem High-Tech-Material Kohlefaser gefertigt. Allroundsegler auf der ganzen Welt sollen mit der Innovation aus Österreich angesprochen werden. Das Projekt wurde durch eine departure-Förderung ermöglicht.

„Wir haben das Segeln nicht neu erfunden – aber wir bereichern es um ein neues Bootskonzept: die perfekte Kombination aus Renn- und Freizeitboot für Binnengewässer“, beschreibt Hans Spitzauer sein neu entwickeltes Bootsmodell Lago26, dessen erster Prototyp im Mai fertiggestellt wurde. Das Design bricht mit der traditionellen Formgebung, die man bisher bei Segelbooten dieser Größe kannte. „Wir haben eine eigenständige, futuristische Gestaltung entworfen, die Funktion und Ästhetik verbindet,“ sagt Daniel Huber, Managing Partner Product bei Spirit Design. Mit ausdrucksstarker Formensprach kommuniziert die Lago26 Schnelligkeit und Dynamik ebenso wie Freizeittauglichkeit und Komfort: dieser Effekt entsteht durch die Kombination aus schnittiger Form und dem Obermaterial Teakholz.

Als Partner für das Projekt konnte Hans Spitzauer aufgrund seiner ausgezeichneten Kontakte in der internationalen Seglerszene hervorragende Unternehmen gewinnen: Das technische Rumpfdesign stammt von der bekannten deutschen Bootsdesignerin Juliane Hempel. Für die technische Beratung standen die Hamburger Ship Consultants Zucker & Partner zur Verfügung. Als Hersteller fungiert die weltweit anerkannte Yachtwerft TSMM Composite Works in Antalya. Das Kohlefaser-Rigg des Bootes stammt von Maltese SpA aus Neapel, wo beispielsweise auch der Mast der südafrikanischen America’s Cup Yacht Shosholoza gebaut wurde. Als Lieferant für das Segelmaterial konnte das führende Unternehmen North Sails One Design gewonnen werden, die Beschläge stammen vom US-Hersteller Harken, und das Tauwerk kommt von FSE Robline.

„Mit diesem Prototypen sind wir unserem Ziel entscheidend näher gekommen: Erstmals ein ebenso freizeit- wie renntaugliches Boot mit hohem Kohlefaseranteil zu bauen, das annähernd in der Preisklasse eines traditionellen Glasfaserbootes liegt“, beschreibt Hans Spitzauer den ehrgeizigen Anspruch an die Segeleigenschaften und das Preis-Leistungs-Verhältnis bei seinem Projekt. Ende Juli 2009 wird ein zweiter, serienreifer Prototyp in Österreich zum Probesegeln zur Verfügung stehen. Interessenten dafür sind eingeladen, sich über das Kontaktformular auf der Website www.championships.at anzumelden. Die durch die Tests gesammelten Meinungen und Feedbacks werden dann in die Fertigung des Serienmodelles einfließen. Im September 2009 wird die Lago26 auf der Interboot in Friedrichshafen am Bodensee der Öffentlichkeit vorgestellt, ab Jänner 2010 soll die Serienproduktion starten.Weitere Infos und technische Daten: www.championships.at
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