Social Media als unabdingbares Tool im Sponso...
 

Social Media als unabdingbares Tool im Sponsoringbereich

In Zusammenarbeit mit der FH Kärnten hat Hannes Jagerhofer die Bedeutung von Facebook und Co. im Rahmen des Sponsoring für die A1 Beach Volleyball Europameisterschaft 2013 analysiert

Welche Bedeutung hat Social Media für Sponsoren, um ihre Marketing- und Kommunikationsziele zu erreichen? Wirft man einen Blick auf die Studie von Hannes Jagerhofer und der FH Kärnten, die ebendieser Frage anhand der A1 Beach Volleyball Europameisterschaft 2013 nachgegangen sind: Eine mehr als große.

Acht Monate lang widmete sich das Experten-Team der Fachhochschule Kärnten unter der Leitung von Alexander Schwarz-Musch und Wolfgang Eixelsberger der Werbe- und Kommunikationskraft von Facebook sowie dem Userverhalten der Fans, wissenschaftlich analysiert anhand des zuvor genannten Großevents. Die Ergebnisse sind dabei eindeutig, wie die Initiatoren der Studie im Rahmen eines Pressegesprächs im Wiener Lokal Motto am Fluss erläuterten:  97,9 Prozent der Besucher vor Ort sind aktive Facebook-Nutzer. 78,8 Prozent haben während der Veranstaltung Event-bezogene Postings gesehen beziehungsweise erhalten. Jeder Zweite hat aktiv selbst als Reporter vor Ort seine Eindrücke gepostet, bei rund 45 Prozent aller Postings sind mitwirkende Sponsoren gut sichtbar und erkennbar.

"Es war mir ein wichtiges Anliegen, aufzuzeigen, welchen Stellenwert Social Media bereits eingenommen hat. Facebook ist zur Säule in der Kommunikation mit der kaufkräftigen Zielgruppe geworden", so Hannes Jagerhofer über die Resultate. Social Media sei heute ein unabdingbares Werkzeug, um die kaufkräftige Zielgruppe der 18-35 Jährigen zu erreichen – der Einsatz von Facebook und Co. funktioniere aber nur dann, wenn man auf gelebte Interaktion setzt. Professor Schwarz-Musch von der FH Kärnten ergänzt dazu: "Marken brauchen auch für die Nutzung der Sozialen Medien ein schlüssiges Konzept. Werbung und Gewinnspiele reichen nicht aus, um Kunden nachhaltig für die Marke zu begeistern."

Mehr dazu lesen Sie im HORIZONT 12/2014.
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