Screenforce: TV-Kontakte haben laut Studie hö...
 
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TV-Kontakte haben laut Studie höheren Einfluss auf Kaufverhalten

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Identische Werbespots entfalten in TV und BVOD höhere Absatzwirkung als auf Youtube, Facebook und Instagram.

Screenforce, die Initiative der TV- und Bewegtbildvermarkter in Deutschland, Österreich und der Schweiz, hat Ergebnisse der Werbewirkungsstudie "Not all Reach is Equal – DACH-Edition" veröffentlicht. Die Studie, für deren Studiendesign und Durchführung die australische Wissenschaftlerin Karen Nelson-Field verantwortlich zeichnete, ging der Frage nach wie sich Videowerbung in TV und Broadcast Video-on-Demand (BVOD) im Vergleich zu Facebook, Youtube und Instagram auswirkt.

Das Forschungsprojekt wurde länderübergreifend in Deutschland, Österreich und der Schweiz realisiert („DACH-Edition“) und ist laut Screenforce die umfassendste und aufwendigste Studie für Bewegtbildwerbung im deutschsprachigen Raum.

Spot im linearen TV wird besser erinnert

TV-Kontakte haben demnach, unabhängig vom Endgerät, einen deutlich höheren Einfluss auf das Kaufverhalten als Werbekontakte auf den drei US-Plattformen. Ein Spot im linearen Fernsehen wird außerdem deutlich besser erinnert als der identische Spot auf den drei digitalen Plattformen.

Die Werbeerinnerung (Recall) ist im Vergleich zu Facebook und Instagram beinahe doppelt so hoch. TV erreicht einen Recall von 28 Prozent, BVOD kommt auf 23 Prozent, YouTube auf 18 Prozent, Facebook und Instagram erzielen jeweils 16 Prozent.

Darüber hinaus wurde auch der Sales-Uplift bei Doppel- und Mehrfachkontakten bei den fünf Plattformen erhoben. Hier zeigt sich zusammenfassend, dass aus Sicht der digitalen Kanäle YouTube, Facebook und Instagram ein zusätzlicher Werbekontakt mit TV weitere Synergien bietet. Aus der Perspektive von TV dagegen bringt ein weiterer Kontakt auf den drei digitalen Kanälen keinen weiteren Sales-Uplift.

Mehr zu der Studie können Sie in der kommenden Ausgabe des HORIZONT lesen.

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