Rotstift für britische Marketingbudgets
 

Rotstift für britische Marketingbudgets

Die Branche kämpft mit dem stärksten Rückgang seit dem Terroranschlag vom 11. September 2001.

Man spürt es nicht nur in unserem Land, man spürt es auch in den USA und in England. Die Rede ist von den fallenden Marketing- und Werbebudgets der werbetreibenden Wirtschaft. Laut dem aktuell veröffentlichten britischen Bellwether-Report leide die Branche in England derzeit unter den stärksten Einbrüchen seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001. Als verantwortlich dafür gesehen wird die aktuelle Wirtschaftslage, sprich die steigenden Kosten und der damit verbundene Konsumrückgang. Die Folge: Die Umsatzzahlen der Unternehmen bleiben hinter den Erwartungen zurück, die Budgetkalkulationen in den Marketingabteilungen werden immer vorsichtiger. "Die Unternehmen geraten zunehmend unter finanziellen Druck. Um ihre Gewinnmargen halten zu können, wurden im zweiten Quartal die Marketingbudgets deutlich gekürzt", erklärt Chris Williamson, Autor des Bellwether Reports. Besonders gespart wird offenbar beim Direct Marketing. Laut Report haben doppelt so viele Unternehmen ihre Budgets in diesem Sektor im ersten halben Jahr 2008 reduziert als aufgestockt. Fast ein fünftel aller befragten Unternehmen gab jedoch an, zumindest ihr Online-Budget seit Beginn des Jahres aufgestockt zu haben.







Quelle: pte
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