PwC-Studie: Wachsende Konsumlaune unter geimp...
 
PwC-Studie

Wachsende Konsumlaune unter geimpften Verbrauchern

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Laut der aktuellen Global Consumer Insights Studie von PwC blicken drei von fünf Verbrauchern optimistisch in die Zukunft, was sich auch auf ihre Konsumlaune auswirkt.

Die unter 9.370 Konsumenten in 26 Ländern durchgeführte Umfrage ergab unter anderem, dass geimpfte Personen der Covid-19-Situation in ihrem Land wesentlich positiver entgegenblicken als Ungeimpfte: 66 Prozent der zumindest teilweise geimpften sind optimistisch, gegenüber 43 Prozent der ungeimpften Befragten. Dieser Umstand soll sich nicht zuletzt auch daran zeigen, dass die Konsumenten dort, wo es die Corona-Maßnahmen zulassen, wieder vermehrt in Geschäften einkaufen. Etwa die Hälfte (48 %) der Befragten gibt an, mindestens einmal pro Woche ein Geschäft zu besuchen, während fast drei Viertel (72 %) angeben, in den nächsten sechs Monaten "wahrscheinlich" ein Einkaufszentrum zu besuchen.


Zudem möchten die Verbraucher wieder mehr Geld ausgaben, etwa für Lebensmittel (41 %), Mode (33 %), Gesundheit und Kosmetikprodukte (30 %) ausgeben. Auch die Freizeitgestaltung verlagert sich wieder außerhalb der eigenen vier Wände und die Reiseplanung nimmt Fahrt auf, so die Studie. Von den 31 Prozent der Konsumenten weltweit, die in den nächsten sechs Monaten ihre Ausgaben für Reisen erhöhen wollen, sind 82 Prozent zumindest teilweise geimpft.

Hybride Arbeitsformen machen die Situation erträglicher

Laut der Studie würde sich auch die Arbeitsform auf die Art und Weise, wie die Covid-19-Situation wahrgenommen wird, auswirken: Diejenigen, die im Homeoffice arbeiten oder eine hybride Arbeitsform ausüben können, sollen um 10 Prozentpunkte (68 %) optimistischer als ihre Mitbürger sein, die nicht von zu Hause aus arbeiten (58 %). "Es ist vielversprechend, dass sich die Verbraucher optimistischer fühlen. Besonders wichtig ist es für Personen in der Unternehmensführung, die Faktoren zu beachten, die sich auf den Optimismus auswirken und die sie kontrollieren oder beeinflussen können. Maßnahmen am Arbeitsplatz, die die Gesundheit und das Wohlbefinden fördern, werden den Unternehmen nicht nur dabei helfen, bessere Arbeitsbedingungen für ihre Angestellten zu schaffen, sondern könnten auch einen Dominoeffekt auf Aktivitäten und Ausgaben auslösen, der sich positiv auf die Wirtschaft und ihr Geschäft auswirkt", meint Andreas Hladky, Partner und Digital Consulting Leader bei PwC Österreich.

Datenschutz immer wichtiger

Die Umfrage hat auch erfragt, wie ernst den Konsumenten der Schutz ihrer persönlichen Daten ist. Wie sich zeigt, gewinnt auch dieses Thema zunehmend an Relevanz. Während über alle Branchen hinweg mehr als einer von zehn Verbrauchern nicht glaubt, dass die Unternehmen ihre Werte leben oder ihre Versprechen einhalten, steigt dieses Misstrauen unter den Jüngeren: Fast drei von zehn (28 %) Befragten der Generation Z zweifeln an der Glaubwürdigkeit von Unternehmen. Die Art und Weise, wie Unternehmen mit Daten umgehen, hat sich demnach als einer der wichtigsten Vertrauensfaktoren herausgestellt: 83 Prozent der Befragten gibt an, dass der Umgang mit Datenschutz ihr Vertrauen in ein Unternehmen beeinflusst und fast die Hälfte der Konsumenten weltweit (47 %) meint, dass der Schutz ihrer Daten für sie oberste Priorität hat. 



Dieser Text erschien zuerst auf www.cash.at.

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