Privatradio-Vermarktung: '50 Prozent Budgetan...
 
Privatradio-Vermarktung

'50 Prozent Budgetanteil für die RMS sinnvoll'

Markus Wache
Joachim Feher, Geschäftsführer RMS Radio Marketing Service Austria
Joachim Feher, Geschäftsführer RMS Radio Marketing Service Austria

RMS-Austria-Geschäftsführer Joachim Feher wirft sich erneut für ausgeglichene Budgetanteile zwischen Ö3 und seinen Sendern ins Rennen.

Rückgänge bei den Tagesreichweiten wie auch der gesamte Markt an sich hat Privatradio-Vermarkter RMS Austria zu verbuchen. In der Gesamtbevölkerung liegt die RMS Top-Kombi bei 25,9 Prozent Tagesreichweite (minus 1,9 Prozentpunkte zum Vorjahr), bei den 14- bis 49-Jährigen bei 33,1 Prozent (minus 2,3 Prozentpunkte). In der Gesamtbevölkerung erzielt das Angebot 24 Prozent Marktanteil (2019: 25 Prozent), der schärfste Konkurrent Ö3 büßt von 33 auf 30 Prozent ein. „Bei der für die Vermarktung entscheidenden Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen hat Ö3 im Jahresvergleich drei Prozentpunkte verloren und liegt nun bei 40 Prozent, während die RMS Top-Kombi mit 35 Prozent stabil geblieben ist“, verweist Joachim Feher, Geschäftsführer der RMS Austria, auf die aktuellen Daten. „Dies belegt einerseits die Sicherheit, die wir unseren Auftraggebern für ihr Investment bieten, aber vor allem auch, dass 50 Prozent Budgetanteil für die RMS Top-Kombi für durchschlagskräftige Kampagnen sinnvoll ist“, so Feher, der schon seit Jahren für einen ausgeglichenen Budgetanteil zwischen Ö3 und RMS trommelt.


In der angesprochenen Werbezielgruppe der 14- bis 49-Jährigen gibt es für die RMS in Sachen Marktanteilen zwar Dämpfer in Niederösterreich, (minus ein Prozentpunkt), dem zahlenmäßig kleinen Burgenland (minus zehn), der Steiermark (minus vier, hier legte Ö3 zu) und Salzburg (minus zwei), dafür aber auch einiges an Erfreulichem bei den Marktverhältnissen: Wien als größter Markt bleibt mit 39 Prozent stabil, hier verliert Ö3 bei 14 bis 49 fünf Prozentpunkte und liegt bei nur noch 28 Prozent Markanteil. In Kärnten legt die RMS Top-Kombi um vier Prozentpunkte Marktanteil zu, in Oberösterreich um zwei, in Tirol um einen, in Vorarlberg um sieben. Gewichtiger Sender in der Vermarktungseinheit RMS ist der stärkste Privatradiosender kronehit, der in Sachen Reichweite Federn lassen musste. „In der RMS Top-Kombi vermarkten wir 35 Sender, da ist es logisch, dass es Bewegung und Verschiebungen gibt. Als Vermarkter hätten wir selbstverständlich am liebsten 100 Prozent Reichweite“, so Feher. Rückgänge seien nie erfreulich.

Erweitertes Portfolio

Erstmalig mit Jahreswerten ausgewiesen sind auch DAB+-Sender. Wie beurteilt Feher Vermarktungspotenziale in diesem Segment? „Bereits seit 1.1.2020 sind TechnikumOne, die Rock Antenne und Arabella Relax Teil der RMS Top-Kombi, und selbstverständlich profitieren wir auch von den Sendern, die über UKW und DAB+ Simulcast ausstrahlen, wie beispielsweise Radio Energy oder 88,6. Wie ich höre, sollen noch in den ersten Monaten 2021 weitere Sender österreichweit auf DAB+ starten und damit ist der MUX dann voll. Mit jedem neuen Sender bei RMS wächst die Reichweite und die Vielfältigkeit, die wir unseren Kunden anbieten können“, so der RMS-Geschäftsführer.

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