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Post-General entschuldigt sich für erfundene Interviews

Zustellern waren Zitate zugeordnet worden, die sie nicht zu Gesicht bekommen hatten - Pölzl: "interne Panne"

Der Generaldirektor der Post AG, Georg Pölzl, hat sich bei den Zustellern für eine Kampagne entschuldigt, bei der Briefträgern Zitate unautorisiert zugeordnet wurden. In einem Rundschreiben bezeichnet er die Vorgehensweise als "interne Panne", wie ORF Salzburg berichtet.

Die Post hatte für eine Anzeigenserie in den Gratismedien der Regionalmedien Austria (RMA) einzelne Zusteller vor den Vorhang geholt und diese in Wort und Bild gezeigt. Für Aufregung sorgte die Beschwerde einiger Betroffener, dass die abgedruckten Interviewpassagen nicht von ihnen stammen würden.

Georg Pölzl spricht in dem Schreiben von einer „internen Panne“, wenn die Betroffenen nicht vor der Veröffentlichung des Interviews mit ihrem Bild über die Inhalte informiert worden seien. Der Generaldirektor findet es auch bedauerlich, dass die Panne nicht intern aufgearbeitet wurde, wie ORF.at berichtet.
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