Post fährt mit Drei-Marken-Strategie
 

Post fährt mit Drei-Marken-Strategie

Post-General Anton Wais stellte sich beim Accedo-Salon den Fragen von Wirtschaftern.

Vorweihnachtliche Stimmung kam am 16. Dezember beim Accedo Salon auf, wo fast 50 Spitzenvertreter der heimischen Wirtschaft und Politik der Einladung in "Die Lobby" folgten. Geladen war diesmal Anton Wais, Generaldirektor der Österreichischen Post AG. Im Gespräch mit Accedo-Geschäftsführer Christoph Edelmann wurde vor allem über die Zukunft der Österreichischen Post und dem Markt insgesamt diskutiert. Wais: "Was wir letzte Woche hatten, waren keine Streiks, sondern gewerkschaftliche Demonstrationen." Die Post habe einen gesellschaftspolitischen Auftrag und steht deswegen naturgemäß im Rampenlicht. Aber sie sei auch börsennotiert und hat sich dementsprechend zu verhalten, so der Generaldirektor weiter.

Auf künftige Markenstrategien angesprochen, gab Wais drei mögliche Umsetzungen bekannt: Die Post für den Freibriefverkehr, feibra für Prospekte und trans-o-flex für den Paketdienst. Wais: "So kann die Post auch auf den CEE-Märkten auftreten."  Zum Abschluss überreichte Agentur-Chef Christoph Edelmann seinem Gesprächspartner wie üblich ein Geschenk: eine Spielzeug - Zaubertafel. "Damit können sie Strategiepapiere schreiben, und notfalls ganz einfach wieder auslöschen", erklärte Edelmann mit einem Augenzwinkern.
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