Paul Weis neuer Chef beim Wiener Presse- und ...
 

Paul Weis neuer Chef beim Wiener Presse- und Informationsdienst (PID)

PID/David Bohmann
Weis (zweiter von rechts) soll den PID zukunftsfit machen.
Weis (zweiter von rechts) soll den PID zukunftsfit machen.

Ex-Bürgermeistersprecher Paul Weis hat sich gegen knapp 30 andere Interessenten durchgesetzt und leitet ab sofort den PID offiziell.

Der ehemalige Bürgermeistersprecher Paul Weis (47) ist neuer Leiter des Presse- und Informationsdienstes der Stadt Wien. Das teilte die Rathauskorrespondenz in einer Aussendung mit. Weis hat die Abteilung (MA 53) zuletzt bereits interimistisch geleitet - nachdem Vorgänger Oliver Stribl Geschäftsführer des Manstein Verlags wurde, in dem auch HORIZONT erscheint. Im PID sind derzeit rund 110 Mitarbeiter beschäftigt.

Der neue Chef studierte Politikwissenschaft und Geschichte. Mitte der 1990er begann Paul Weis seine berufliche Laufbahn im Presse- und Informationsdienst, wo er im Bereich Öffentlichkeitsarbeit unter anderem die Zusammenarbeit mit mittel- und osteuropäischen Nachbarländern forcierte. Nach Tätigkeiten in privaten Unternehmen kehrte er 2007 ins Rathaus zurück. Zunächst fungierte er als Mediensprecher des Österreichischen Städtebunds, ab Sommer 2009 dann als Pressesprecher des Wiener Bürgermeisters Michael Häupl (SPÖ).

Dieser wies bei der Ernennung des neuen PID-Leiters darauf hin, dass sich die Kommunikationsbedingungen "fundamental im Bereich der Stadtaußenkommunikation, aber auch nach innen hin geändert haben". Daher habe man bei dieser Bestellung darauf geachtet, die Qualifizierungskriterien für den zukünftigen PID-Chef davon abhängig zu machen, wie er die Abteilung und die Kommunikationsarbeit der Stadt zukunftsfit mache.

30 Interessenten für Posten

Mit Paul Weis, der "einfach als Bester und überzeugendster Bewerber" abgeschnitten habe, setze er auf "Kontinuität", betonte Häupl: "Die Erwartungen an Dich sind groß, Du bist der neue 'Kommunikationschef der Stadt' - viel Erfolg und das notwendige Quäntchen Fortune." 30 Interessenten hatten sich zuletzt um die offene Stelle beim PID beworben (HORIZONT berichtete). 
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