Handelskommunikation: Die Zukunft ist digital
 
Handelskommunikation

Die Zukunft ist digital

geralt/Pixabay

Die Jungen sind ausschließlich über das Internet und via Social Media zu erreichen, die "Oldies" stecken ihre Nase nur in Prospekte. Mit diesem Vorurteil räumt die Offerista Group Austria mittels einer aktuellen Umfrage auf.

In der Studie "Informationsverhalten bei der Suche nach Aktionen und Angeboten" Offerista Group Austria/wogibtswas.at im Auftrag des Marktforschungsinstituts mindtake zeigt sich, wie die beiden Gruppen der 19- bis 29-Jährigen und der 60- bis 69-Jährigen sich in ihrer Angebotssuche unterscheiden und in welchen Bereichen sie das nicht tun.

Digital ist nicht gleich jung

Die meisten Befragten nutzen das Internet oder das Handy mehrmals pro Woche zur Suche nach Angeboten und Aktionen. Und hier haben nicht die Jungen die Nase vorn: Denn 38 Prozent der Jungen, aber gleich 40 Prozent der älteren Bevölkerung machen das. Und in beiden Gruppen ist ein klarer Trend erkennbar: Im Vergleich zu den letzten Jahren wird das Internet immer häufiger zur Aktionssuche verwendet. Ganz klar zeigt sich, dass vermutete Zuschreibungen, wie jung = digital und alt = Print so nicht mehr stimmen. Denn fast jeder Zweite (46,3 Prozent) in der Gruppe der 60- bis 69-Jährigen nutzt E-Mail Newsletter, um sich über Aktionen und Angebote zu informieren. Bei den Unter-30-Jährigen tun dies jedoch nur 27,7 Prozent.

Ein umgekehrtes Bild zeigt sich bei Social Media: In der älteren Bevölkerung spielen diese Kanäle mit fünf Prozent Nutzung eher keine Rolle, während die jüngere Generation (45,7 Prozent) häufig auf der Suche nach Angeboten die sozialen Medien durchstöbern.

Nutzung des Flugblatts geht zurück

Auch ist die Nutzung von klassischen Postwurfsendungen ist in der Gruppe der Älteren am stärksten. In der Generation 60 plus werden traditionell auch noch Flugblätter beim Postkasten aussortiert. Der Rest wird völlig ignoriert. Am beliebtesten sind dabei Prospekte von Diskontern, Supermärkten oder Bau & Gartenmärkten. Wie die regelmäßigen Umfragen von Offerista zeigen, geht die Nutzung von Flugblättern jedoch immer mehr zurück – und das in allen Altersgruppen. Dieser Effekt ist bei der jüngeren Bevölkerung am stärksten zu beobachten. Hauptmotivation ist dabei die Vermeidung von Papiermüll.

Oliver Olschewski, Geschäftsführer von Offerista, sagt zu den Ergebnissen: "Unsere Studien bestätigen damit den Trend: Dieser geht ganz klar weg vom Postwurf und hin zu digitalen Formen. Die Handelskommunikation wird zunehmend digitaler – und das nicht nur in der jüngeren Zielgruppe. Auch die ältere Zielgruppe nutzt Internet und Handy vermehrt, um sich über Aktionen und Angebote zu informieren. Wir bieten zum klassischen Postwurf optimale Alternativen. Mit unserem Cross-Channel Ansatz bieten wir die Möglichkeit den User an jeder Stelle seiner digitalen Customer Journey abzuholen." 

Jung vs. Alt: So unterscheidet sich das Verhalten in der Suche nach Aktionen und in der Angebotskommunikation.

Dieser Text erschien zuerst auf www.cash.at.

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