Neue Corporate-Wege: Bio-Marke Weleda punktet...
 
Neue Corporate-Wege

Bio-Marke Weleda punktet mit eigenem Kauf-Magazin

Weleda
Innerhalb eines Jahres konnte das Magazin ein 15-prozentiges Plus bei den Abo-Zahlen verbuchen.
Innerhalb eines Jahres konnte das Magazin ein 15-prozentiges Plus bei den Abo-Zahlen verbuchen.

Die deutsche Bio-Marke Weleda geht mit ihrem gebrandeten Magazin "Werde" neue Vertriebswege und verweist auf Erfolge der Publikation im Einzelverkauf und als - kostenpflichtiges - Abo im gesamten D-A-CH-Raum. Das sei möglich, weil das Magazin eben kein Corporate-Produkt im klassischen Sinn sei, heißt es seitens der Macher.

Seit 2013 exisitiert das Magazin, als dessen Herausgeber Weleda fungiert - mit wachsendem Erfolg: Zum Jahresende konnte sich Werde von - vom deutschen IVW geprüften - 17.500 Abos auf 20.500 Abos steigern, und das trotz eines Abo-Preises von 25 Euro für vier Ausgaben pro Jahr. Dementsprechend wolle man sich nun "selbstbewusster" und vermehrt auch im Einzelverkauf zeigen, hieß es nun in einer Aussendung.


Die Marke Weleda ermögliche das Magazin, Werde sei jedoch kein Corporate Publishing Titel, wird betont: Die Redaktion arbeite unabhängig, redaktionelle Produkttests suche man vergeblich. In der aktuellen Ausgabe finden sich etwa das Porträt eines Imkers, der eine bedrohte Bienenart vor dem Aussterben bewahren will, Interviews mit der Philosophin Catherine Newmark, der Klimaforscherin Friederike Otto und dem Wirtschaftswissenschaftler Christian Felber. Zudem gibt es Tipps für nachhaltigen Lebensstil. Gedruckt ist das Produkt naheliegenderweise auf Recyclingpapier. Den Erfolg wollen die Macher nun auch durch einen Relaunch mit neuem Layout und dem neuen Claim „The Art Of Green Living“ fördern, gepaart mit gesteigertem Umfang.

stats