mobiles Breitband lässt 2007 die Kassen der M...
 

mobiles Breitband lässt 2007 die Kassen der Mobilfunker klingeln

Wirline-Anbieter sehen das Internet über UMTS allerdings nicht als Subsitut zu ihrem Portfolio

Die Österreicher sind ein mobiles Volk. Für Telefongespräche nutzen sie heute bereits lieber das Handy als das Festnetz. Auch das kabellose Surfen im Internet ist in der Alpenrepublik äußerst hip. Allein im letzten Jahr gingen 195.000 UMTS-Laptop-Steckkarten und UMTS-PC-Boxen, die den Zugang zum World Wide Web von (fast) überall ermöglichen, über die Ladentische. Damit wurden 2006 mehr UMTS-Breitband-Lösungen verkauft als ADSL-Anschlüsse (190.000). One-Geschäftsführer Jorgen Bang-Jensen ist überzeugt: „ In der mobilen Datenübertragung liegt die Zukunft und das höchste Wachstumspotenzial für Mobilfunkbetreiber."

Auch für 2007 erhofft er sich von mobilen Breitband aber auch von Mobile Music gute Geschäfte. „Grundsätzlich steht die Branche wohl unter dem Motto: Fixed/Mobile Substition", meint der One-Chef gegenüber BESTOFFER. Auch Dr. Hannes Amtesreiter, Chief Marketing Officer der Mobilkom Austria, freut sich über den Breitband-Boom: „Bei mobilem Breitband konnte Mobilkom Austria auch 2006 weiter stark zulegen: Mit rund 140.000 Datenkarten und USB-Modems Endes des Jahres 2006 ist mobilkom austria in Österreich weiterhin führend bei mobilem Breitband und unterstreicht damit auch erneut ihre internationale Spitzenposition."

Bei den Anbieter von Wireline-Breitband-Lösungen beurteilt man den Boom des mobilen Internets natürlich ein wenig anders. Ing. Mag. Rudolf Fischer, CEO Wireline Telekom Austria sagt: „Das leitungsgebundene Breibandnetz ist das technische Rückgrat unserer heutigen Informations- und Wissensgesellschaft." Im Geschäftskundenbereich sei die Datenkarte der Mobilfunkbetreiber die natürliche State-of-the-art Ergänzung für zeitgemäße Kommunikation von unterwegs und unterstreiche nur die unaufhaltsame Verschmelzung von Festnetz- und Mobilfunkservices zu stimmigen IKT-Gesamtlösungen. „Im Privatkundensegment stützten sich heute nahezu alle fortschrittlichen  Telekommunikationsanbieter auf der Welt beim Rollout von Triple Play-Angeboten, bestehend aus Sprach- und Datendiensten sowie Fernsehen auf Breitband im Festnetz", ergänzt der TA-Vorstand. Auch sieht Fischer Fernsehen über IP und das mobile TV nicht als erbitterte Konkurrenten an. Gustav Soucek, Vice Präsident Communications & Human Resources bei UPC, meint: „Wir sehen Datenkarten derzeit noch nicht als Konkurrenz sondern lediglich Ergänzung von leitungsgebundenem Breitband Internet an.
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