Mit Werbebotschaften fliegend Brücken bauen
 

Mit Werbebotschaften fliegend Brücken bauen

Flughafen Wien Airport Media
Ab Mai sollen am Flughafen Wien die ersten Werbebotschaften über die neue Outdoor-Videowall mit insgesamt 174 Quadratmetern laufen
Ab Mai sollen am Flughafen Wien die ersten Werbebotschaften über die neue Outdoor-Videowall mit insgesamt 174 Quadratmetern laufen

Auf der Einfahrtsstraße zum Flughafen Wien werden Gäste bald mit einer neuen Werbeinszenierung begrüßt: Die Outdoor-Videowall misst 16 Meter Spannweite.

Der Artikel ist bereits in der Ausgabe 5/2020 des HORIZONT erschienen. Noch kein Abo? Hier klicken.

Hoch hinaus heißt es demnächst nicht nur für Fluggäste, sondern auch für Werber am Flughafen Wien. Neben dem neuen Bürogebäude „Office Park 4“ geht im Mai auch eine neue Werbefläche an der Zufahrtsstraße zum Terminalbereich in Betrieb. Mit einer Spannweite von 16 Metern und insgesamt 174 Quadratmetern Fläche ist die neue Outdoor-Videowall laut Flughafen Wien AG die größte in Österreich. Gleichzeitig dient sie auch als Brückenübergang zwischen dem Office Park 4 und dem Parkhaus 3.

Die Größe und Position seien der USP der neuen Outdoor-Videowall, sagt Ilse Koinig, Leiterin Werbung bei Airport Media. „Damit eröffnen sich für Werbetreibende herausragende Kontaktchancen für emotionale Zielgruppenansprache eines internationalen Publikums. Technisch ist die Videowall-Installation auf neuestem Stand der Technik und unterstützt durch Softüberblendungen statischer Bilder und durch Animationen in Slow Motion die Werbebotschaft.“ Mit dem außergewöhnlichen Format und den technischen Details, zu denen auch die Ausstattung mit der Mediamesh-Technologie gehört, sei daher die Content-Aufbereitung und die Definition von klaren Werbebotschaften sehr wichtig, meint Koinig. „Schließlich prägt die neue Landmark-Werbung entscheidend den ersten Eindruck für alle Besucher und Flugreisende.“ Vermarktet wird die Outdoor-Videowall durch die Flughafen Wien Airport Media. 2019 zählte der Flughafen insgesamt 31,7 Millionen Fluggäste, ein Plus von 17,1 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Der neue Office Park 4, der mit der Inbetriebnahme der Outdoor-Videowall eröffnet werden soll, bietet auf 20.000 Quadratmetern Büroflächen sowie Co-Working-Areas und Eventbereiche zur Vermietung an.

Limitierte Nutzung
Die ersten Werbebotschaften können schon ab Mai über den Screen laufen, die Bauarbeiten dazu beginnen im Februar. Die Video-Wall könne schon jetzt gebucht werden, so Koinig, „mit einer Belegung von mindestens einer Woche“. Der Preis für die Werbeinszenierung beginnt bei 19.000 Euro. Jedoch sei auch Teilnutzung möglich, ergänzt die Leiterin der Werbeabteilung: „Limitiert ist die Nutzung bewusst auf nur maximal zwei Kunden gleichzeitig. Damit wollen wir die Einzigartigkeit der Outdoor-Videowall unterstreichen.“

Im September 2019 eröffnete am Flughafen Wien bereits „The Fashion Gallery“ inklusive einer immersiven Videowall hinter der Bordkartenkontrolle am Terminal 2. Der Screen erstreckt sich über die ganze Gebäudeseite und ist laut Flughafen mit 105 Quadratmetern die größte LED-Wall in Europa. Sie soll Passagiere insbesondere mit Impressionen der Wahrzeichen Wiens und ­künstlerischen Animationen fesseln. So ist etwa ein virtueller Flug durch die Wiener Innenstadt zu sehen, dann wiederum kann sich die Videowall nahtlos an die Geschäfte der Fashion Gallery anpassen. Im Dezember ­2019 wurde der Flughafen Wien als „­Medium Airport of the Year“ ausgezeichnet. Das Centre for Aviation kürt damit Flughäfen mit bis zu 30 Millionen Passagieren jährlich für Entwicklungen bei Flugangebot, Servicequalität und Langfristigkeitsstrategie.

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